KFC Uerdingen: Berufung im Fall Wiesinger

KFC : KFC Uerdingen - Berufung im Fall Wiesinger

Der Arbeitsrechtsstreit zwischen dem KFC Uerdingen und Ex-Trainer Michael Wiesinger geht vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf weiter.

Der Arbeitsrechtsstreit zwischen dem KFC Uerdingen und Ex-Trainer Michael Wiesinger geht vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf weiter. Der Verein geht gegen das Urteil des Arbeitsgerichtes Krefeld in Berufung. Die Kammer in Krefeld hatte am 16. Februar entschieden, dass der Fußballverein seinem noch bis Sommer 2020 unter Vertrag stehendem Ex-Trainer noch Gehalt und Prämien in Höhe von rund 180.000 Euro zahlen muss.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der KFC trotz gültiger Verträge Wiesinger die Auszahlung von Gehältern und Prämien grundlos verweigert hatte und auch für die Kosten einer Dienstwohnung sowie eines Dienstwagens teilweise nicht aufgekommen war. Im Verfahren war unter anderem über die Frage diskutiert worden, ob Wiesinger neben einer Prämie für das Erreichen von Platz eins zusätzlich eine Aufstiegsprämie gezahlt werden müsse.

Das Gericht entschied zugunsten des Ex-Trainers. Der Termin im Berufungsverfahren soll frühestens im Mai stattfinden. Weder der KFC noch Michael Wiesinger und sein Anwalt wollten sich zu dem Verfahren äußern.

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