Kathstede: Krefeld steht für eine Kultur des Miteinanders

Kathstede: Krefeld steht für eine Kultur des Miteinanders

Dank an Vertreter der Glaubensgemeinschaften.

Krefeld. Zu Beginn des neuen Jahres hat Gregor Kathstede die Bedeutung des Miteinanders in der Stadt betont. Beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt hat der Oberbürgermeister Vertreter der Kirchen und Glaubensgemeinschaften aus Krefeld begrüßt.

Ein Beispiel für das Miteinander in der Stadt ist Rock am Ring, die Band der Lebenshilfe, die den Empfang auf der Bühne des Stadtwaldhauses mit drei fetzigen Musiknummern eröffnete und die Gäste gleich zum Mitklatschen animierte.

„Krefeld ist besonders stolz auf seine Geschichte der Toleranz und des friedlichen Neben- und Miteinanders der vielen Religionsgemeinschaften“, sagte Kathstede. Diese traditionellen Werte spielten nachweislich eine Rolle, wenn es um eine Entscheidung geht, ob Krefeld als Wohnort infrage kommt.

Dies zeige sich daran, dass schon 2011 mehr Menschen in die Stadt gezogen seien als weggezogen. Und so wie es aussehe, werde die Zahl 2012 noch darüber liegen.

Dieser „Beleg für Attraktivität und Lebensqualität“ habe aber noch andere Gründe. Kathstede nannte als Beispiel die Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, die Sport- und Freizeitangebote, die Kultur, oder auch die positive Entwicklung der Wirtschaft.

Hinzu kämen die Projekte in der Innenstadt wie Volksbank-Neubau, P&C oder Horten, die zeigten, dass sich Krefeld erfolgreich gegen den vorübergehenden Trend, die Innenstadt auf die Lage eines großen Einkaufszentrums zu reduzieren, gestemmt hat: „Krefeld ist keine auf Hochglanz getrimmte Reißbrettstadt, sondern eine Stadt emotional verhafteter Bürger und Bürgerinnen“, sagte der Oberbürgermeister.

Kathstede rief die Gäste dazu auf, zu ihrer Stadt zu halten: „Seien Sie Lobbyisten für Krefeld. Unsere Stadt ist es wert, dass wir alles für sie geben.“

Besonders dankte der Oberbürgermeister den Vertretern der Kirchen und Glaubensgemeinschaften. Die Leistungen religiösen Engagements seien in Krefeld in vielen Bereichen deutlich wahrnehmbar. Sie bildeten ein Netz, das Menschen begleitet, ihnen Halt gibt und in unterschiedlichen Problemlagen sicher auffängt. dag

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