Griesbacher Straße In Krefeld-Oppum soll eine neue Kita entstehen

Krefeld · An der Griesbacher Straße in Krefeld-Oppum soll eine neue Kita entstehen. Es geht um eine 5600 Quadratmeter große Fläche.

In Krefeld-Oppum soll eine neue Kita entstehen​
Foto: dpa/Monika Skolimowska

In Oppum soll eine neue sechsgruppige Kindertageseinrichtung (Kita) inklusive Tagespflegestützpunkt an der Griesbacher Straße entstehen. Das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) stellt laut Verwaltung dazu im Moment eine Machbarkeitsstudie in den politischen Gremien vor und rät dazu, das Verfahren zur Herstellung des Planrechts zu beginnen.

Nachdem die Vorlage unter anderem vorberatend im Planungsausschuss war, steht sie nun am Mittwoch, 6. Dezember, im Betriebsausschuss des ZGMs auf der Tagesordnung. Am 7. Februar entscheidet der Rat. Mit einem positiven Beschluss kann das Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden. Im Bezirk rund um die Griesbacher Straße fehlen Betreuungsplätze – aktuell fehlen vor allem Plätze für Kinder unter drei Jahren. Je nach Gruppenstruktur könnten in der geplanten Kita rund 110 Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt betreut werden.

Der geplante Tagespflegestützpunkt macht darüber hinaus eine Betreuung auch in den Randzeiten möglich. Am Rande eines Wohngebiets liegt die rund 5600 Quadratmeter große Fläche, auf der die Kita entstehen sollen. Die Machbarkeitsstudie schlägt vor, das brachliegende Gelände als zweigeschossigen Riegel parallel zur Griesbacher Straße zu planen. Im Erdgeschoss auf der linken Seite könnte der Tagespflegestützpunkt mit einem separaten Eingang einziehen. Daran schließen sich Funktionsräume an – zum Beispiel eine Mensa oder Büros. Mittig könnte der Kita-Eingang platziert werden. Rechts davon sind zwei Gruppen für die U3-Betreuung geplant sowie eine Versorgungsküche und ein Therapieraum.

Im Obergeschoss könnten die weiteren vier Gruppen, drei davon U3-fähig, untergebracht werden. Außenflächen sind über einen vor dem Wetter geschützten Balkon geplant, aber auch das große Gelände soll im Fortgang der Planung durch einen Landschaftsarchitekten überplant werden. Auch Stellplätze werden eingeplant.

Mit den Entwürfen folgt das ZGM wie bei allen Neubauten seinen Planungsanweisungen für nachhaltiges Bauen. Unter anderem erhält das Gebäude ein Gründach, und die Parkplätze werden durch eine Ladestation für E-Autos ergänzt. Eine Teilüberdachung der Stellplätze wird mit Photovoltaikmodulen bebaut. Außerdem sollen Lademöglichkeiten für E-Bikes sowie Stellflächen für Lastenfahrräder entstehen. Auch eine vorläufige Kostenkalkulation bildet die Machbarkeitsstudie bereits ab.

Die Baukostenschätzung liegt nach Angaben der Stadtverwaltung bei rund 8,5 Millionen Euro. Aufgrund der derzeitigen konjunkturellen Lage im Bausektor ist von jährlichen Baupreissteigerungen von fünf bis zehn Prozent auszugehen. Stimmt der Rat am 7. Februar zu, könnte die Stadtverwaltung im nächsten Schritt mit der Aufstellung des Planrechts beginnen. Red

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