Soziales Auch immer mehr Menschen mit Einkommen droht Wohnungsverlust

Krefeld · Neue Beratungsstelle der Diakonie hat im vergangenen Jahr 575 Krefeldern in Not geholfen

So weit soll es nach Wunsch der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie gar nicht erst kommen, dass Menschen auf der Straße leben müssen.

So weit soll es nach Wunsch der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie gar nicht erst kommen, dass Menschen auf der Straße leben müssen.

Foto: dpa/Marijan Murat

Dass Krefelder ihre eigene Wohnung behalten, ist für das Team der Beratungsstelle für Wohnungsnotfallhilfen der wichtigste Teil ihrer Arbeit. Vor mehr als einem Jahr hat die Diakonie ihr Angebot von der Notschlafstelle an der Lutherstraße an die Luisenstraße 62 in der Innenstadt verlegt. „Ein Schritt, den wir nicht bereut haben“, sagt Abteilungsleiter Jan Valder. Die Zahl der Hilfesuchenden ist in dieser Zeit ebenso deutlich gestiegen, wie der Anteil derer, die noch in den eigenen vier Wänden wohnen. Die Betonung liegt auf noch, denn oftmals schon einen Tag später drohe ihnen aus verschiedenen Gründen die Zwangsräumung. Und das gelte es zu verhindern.

Valder schätzt die Dunkelziffer viermal so hoch ein