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Ikea-Tochter TaskRabbit: Das bietet der Online-Dienst in Krefeld

Überblick : Ikea-Tochter TaskRabbit: Das bietet der Online-Dienst in Krefeld

Neben Städten wie Berlin oder Köln ist das Angebot auch in Krefeld gestartet — worum es dabei geht.

Neben Berlin und mehreren Städten an Rhein und Ruhr ist der Service „Task-Rabbit“ im November auch in Krefeld gestartet — aber worum geht es da eigentlich? Ein Überblick. „Mit seiner Plattform verbindet Task-Rabbit Menschen mit zuverlässigen Personen aus ihrer Umgebung, die Haus- und Heimwerkerarbeiten erledigen — von der Reinigung und dem Umzug bis hin zu kleineren Reparaturen und dem Aufbau von Möbeln“, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens zum Start Ende November.

Bei „Task-Rabbit“ handelt es sich  um eine Online-Plattform, auch Hilfen beim Packen, beim Umzug oder bei Gartenarbeiten können zu den Dienstleistungen gehören, die vermittelt werden. Eine Aufbauhilfe für Ikea-Möbel kann ebenfalls gebucht werden. Im Jahr 2017 wurde das Unternehmen von der Ingka Group (Ikea) übernommen.

Wie funktioniert das Angebot konkret?

Interessierte können auf der Internetseite taskrabbit.de oder in einer App für das Smartphone aus einer Liste von Aufgabengebieten wählen. Dazu gehören etwa „handwerkliche Tätigkeiten“, „Umzugshilfe“, „Innenanstrich“, „TV-Wandmontage“ oder „Reinigung“. Der Kunde wählt eine Kategorie, für die er einen sogenannten „Tasker“, also einen Dienstleister, buchen möchte, und gibt eine kurze Beschreibung der auszuführenden Aufgabe („Task“).

Das Ziel sei, Kunden mit dem „Tasker aus der Nachbarschaft oder der näheren Umgebung zu matchen, der die Arbeit am besten ausführen kann“, erklärt Task-Rabbit auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Service fungiert also als Vermittler zwischen Kunden und Dienstleistern. Sobald der Dienstleister und Kunde zusammengeführt sind, haben beide die Möglichkeit, sich per Chat kennenzulernen und sich über die Aufgabe und den Preis zu einigen. Kunden zahlen nach Abschluss der Tätigkeit — Trinkgeld, wenn sie dies zahlen möchten, teilt das Unternehmen weiter mit.

Wer bietet in der Regel seine Dienste an?

Die sogenannten Tasker kommen nach Angaben des Unternehmens aus „allen möglichen Bereichen“. Neben selbstständigen Handwerkern seien das „junge Berufstätige, Eltern im Mutterschafts- oder Vaterschaftsurlaub, Rentner, Studenten oder andere Menschen, die ein zusätzliches Einkommen erzielen wollen“.

Mit welchen Kosten muss man als Kunde rechnen?

Die Preise werden zwischen dem Kunden und dem Tasker vereinbart, erklärt das Unternehmen. Der Kunde erhalte einen Kostenvoranschlag, der von der Größe „des genauen Aufgabenspektrums“ abhänge. Ein Mindestlohn von elf Euro pro Stunde sei gesetzt.

Und wie funktioniert der
Aufbau-Service für Ikea-Möbel?

Kunden können die gewünschten Möbel zunächst auf der Internet-Seite von Ikea kaufen und einen „Tasker“ für die Montage ihrer Möbel dazubuchen. Nach Abschluss des Kaufs bei Ikea erhalten Kunden eine E-Mail mit einem Link zur Webseite von Taskrabbit. Dort registriert sich der Kunde und bucht den Service. Kunden, die in einer Ikea-Filiale einkaufen, können sich für die Nutzung von TaskRabbit während des Kaufprozesses entscheiden.

Ein Ikea-Mitarbeiter sende dem Kunden dann eine E-Mail mit einem Link zu TaskRabbit zu. Auch bei dieser Methode muss der Kunde sich registrieren.

Werden die selbstständigen Dienstleister überprüft?

„Das Thema Sicherheit ist für uns zentral“, teilt Task-Rabbit auf Nachfrage mit. Um seine Dienste anbieten zu können, müsse man sich registrieren und Dokumente vorlegen: Dazu gehören ein gültiges „Identifikationsdokument“ und ein polizeiliches Führungszeugnis. Darüber hinaus können laut Task-Rabbit Kunden Leistungen bewerten und überprüfen.

Wie viele „Tasker“ gibt es zum Start in Krefeld?

Dazu veröffentliche das Unternehmen keine Informationen. Aber: die „Ziele im Hinblick auf Tasker, die sich auf unserer Plattform registriert haben“, seien in Deutschland übertroffen worden.