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Hunde entern das Becken der Schwimm-Vereinigung Krefeld

Tierisches Vergnügen : Hunde plantschen im Freibad

Die Vierbeiner durften am Montag nach Herzenslust plantschen. Viele von ihnen trauten sich zunächst nicht richtig, wollten dann aber am liebsten gar nicht mehr aus dem Wasser raus.

Den eigenen Hund mit ins Freibad nehmen – was sonst ein absolutes Tabu ist, war am Montag in Krefeld Programm. Die Schwimm-Vereinigung Krefeld (SVK), einer der größten Schwimmvereine Deutschlands, hatte seine Tore zum Saisonabschluss ausschließlich für die Vierbeiner geöffnet. Bei bestem Herbst-Wetter hatten die haarigen Besucher sichtlich Spaß am Plantschen. Der erste Absprung ins blaue Wasser kostete allerdings erst einmal viel Überwindung, das war an den zittrigen Beinen erkennbar. Denn das Schwimmbecken war für die meisten absolutes Neuland, schwammen sie doch vorher nur in Seen und Flüssen.

Einige Hunde brauchten im wahrsten Sinne des Wortes einen Ruck, der sie ins entchlorte Becken fallen ließ. Waren sie jedoch einmal drin, wollten sie am liebsten gar nicht mehr raus. Von überall sprangen sie ins Wasser, um Herrchen oder Frauchen den geworfenen Ball zu bringen. Anschließend bekamen die Besitzer dann eine ordentliche Schütteldusche ab.

Die Wassertemperatur von 23 Grad brachten auch den jungen Tom Köhler dazu, mit den Hunden zusammen ins Wasser zu springen. Die Begeisterung bei den Tieren war bis in die umliegende Nachbarschaft hörbar. Alle Hundebesitzer unter den rund 5200 Mitgliedern des SVK waren willkommen. Mit der Aktion beendete der Verein eine „erfolgreiche Badesaison“, bilanzierte Jenny Plette, Pressesprecherin des Vereins. Das Hundeschwimmen fand beim SVK zum ersten Mal statt. Deutschlandweit bieten viele Freibäder zum Saisonabschluss solch eine Veranstaltung an. Dank der hohen Nachfrage ist eine Fortsetzung im nächsten Jahr fest geplant. Alle Hundebesitzer waren sehr begeistert. jb