Hund reißt fünf Tiere bei Mallewupp

Hund reißt fünf Tiere bei Mallewupp

Geflügel und ein Schaf getötet.

Krefeld. Auf dem Mitmach-Bauernhof Mallewupp an der Ottostraße sind fünf Tiere von einem Hund getötet worden. Wie der neue ehrenamtliche Geschäftsführer Georg Heynen der WZ sagte, wurden bereits am 9. Januar drei Enten, ein Huhn und sogar ein Schaf gerissen. Der Verdacht fiel schnell auf einen Hund der Rasse Malamute, der auf einem nahegelegenen Grundstück lebt. Er soll bereits im Dezember ein Huhn getötet haben. Damals wie heute habe dessen Besitzer eingeräumt, dass sein Hund ausgerissen sei, sagt Heynen.

Malamute sind arktische Schlittenhunde und verfügen über einen ausgeprägten Jagdtrieb. Zwar ist man bei Mallewupp überzeugt, dass den meist in Besuchergruppen kommenden Kindern keine Gefahr gedroht hätte, weil Malamute Tiere jagen. Den Anblick eines Hundes mit einem toten Tier im Maul wolle man ihnen aber unbedingt ersparen. Bei Mallewupp hatte vor zwei Jahren ein als „Tierquälerin“ bekannt gewordenes Mädchen einen Schafsbock geköpft.

Beim städtischen Ordnungsamt ist nun Anzeige gegen den Hundehalter erstattet worden. Dieser wird sich nun auf Anfrage zum Hergang äußern müssen.

Für den Mitmach-Bauernhof brechen in Kürze neue Zeiten an. Leiterin Siliva Schiratti verlässt Mallewupp im März, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Heynen kündigte zahlreiche Änderungen und auch eine Verkleinerung des Geländes an. Details sollen im Februar präsentiert werden. bra

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