Horrorfund in Krefeld: Männer bringen Leiche mit Auto zu Klinikum

Horrorfund : Männer bringen Leiche mit Auto zum Helios-Klinikum in Krefeld

Vor dem Helios-Klinikum in Krefeld ist am Montagmorgen ein Auto mit einer Leiche abgestellt worden. Zwei Männer sollen den Toten dorthin gebracht haben.

Es muss ein gruseliger Anblick gewesen, der sich am frühen Montagmorgen dem Krankenhauspersonal am Helios-Klinikum bot. Zwei Männer sollen nach Polizeiangaben vor dem Krankenhaus ein Auto mit einer männlichen Leiche abgestellt haben. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich um einen 49-jährigen Krefelder. Der Mann soll tot auf dem Rücksitz eines Kleinwagens vor der Notaufnahme des Klinikums gesessen haben.

Trio soll gemeinsam im Auto unterwegs gewesen sein

Die beiden Männer (47 und 37 Jahre alt), die den Wagen zum Klinikum gefahren hatten, seien nach Abstellen des Pkw in die Notaufnahme gegangen und hätten dem Pflegepersonal mitgeteilt, dass sie einen toten Mann in ihrem Auto zum Krankenhaus gebracht hätten. Die Polizei wurde gegen 7.10 Uhr vom Klinikpersonal über den Leichenfund informiert.

Die Ermittler schließen nach eigenen Angaben ein vorsätzliches Tötungsdelikt aus. Die beiden Männer sollen mit dem Verstorbenen gemeinsam in dem Auto in der Nacht von Sonntag auf Montag unterwegs gewesen sein. Als sie feststellten, dass er leblos auf der Rückbank saß, suchten sie die Klinik auf.

Fahrer des Wagens stand unter Drogeneinfluss

In welchem Verhältnis die beiden Männer zu dem Toten stehen, konnte die Polizei noch nicht mitteilen. Klar sei hingegen, dass die beiden Männer, die den Leichnam zum Klinikum gebracht hatte, bei Ankunft am Krankenhaus unter Drogeneinfluss standen. Dem 47-jährigen Fahrer wurde deshalb eine Blutprobe entnommen. Auch der Verstorbene soll laut den Ermittlern in der Vergangenheit unter anderem wegen Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten sein.

Um die genaue Todesursache festzustellen, wird der Leichnam auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Montag oder Dienstag obduziert. Die Ermittlungen dauern an.

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