Bildung Hochschule freut sich über neue Labore für die Chemiker von morgen

Krefeld · Das neue Technikum soll den Industrie-Standort Krefeld stärken

Über die Eröffnung des Chemie-Technikums freute sich natürlich auch Thomas Grünewald, der Präsident der Hochschule Niederrhein.

Über die Eröffnung des Chemie-Technikums freute sich natürlich auch Thomas Grünewald, der Präsident der Hochschule Niederrhein.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Es ist eine gute Nachricht für die Hochschule Niederrhein, aber wohl auch für den Industrie- und Chemiestandort Krefeld. Unternehmen werden auch in Zukunft im Idealfall quasi Fachkräfte vor den Firmentoren rekrutieren können. Zwischen Adlerstraße und Frankenring hat nun das neue Chemie-Technikum eröffnet, eine Kombination aus großräumigen Laboratorien, Lern- und Lehrflächen sowie Büros. Ein zweieinhalbgeschossiges Haus, mit rotem Klinker und großen Fenstern versehen, die die Bildungs- und Forschungsanstalt am Campus West ins Quartier hin öffnen und möglichst einpassen. Eine bewusste Vorgabe an den Architekten sei das gewesen, den Gedanken der Transparenz zu verfolgen, Abläufe und Zusammenhänge sichtbar zu machen. „Die Hochschule hat jetzt zum zweiten Mal einen investiven Liebesbeweis an Krefeld erbracht, nach dem Future Work Lab im Behnisch Haus“, sagte Hochschul-Präsident Thomas Grünewald bei der feierlichen Eröffnung. „Krefeld ist ohne die Chemie nicht denkbar“, führte er in Anlehnung an die angesiedelten Unternehmen und die Geschichte der Stadt weiter aus. Etwa 17 000 Beschäftigte seien lokal in diesem Industriezweig in Arbeit.