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Handel hofft auf gute Geschäfte am ersten Adventswochenende

Weihnachtsgeschäft : Handel hofft auf gute Geschäfte am ersten Adventswochenende

Trotz der steigenden Corona-Inzidenzen hofft der Handel am ersten Adventswochenende auf gute Geschäfte. Für eine Belebung der Innenstadt sprechen auch Messungen in Krefeld.

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Handel sei optimistisch, an diesem Wochenende trotz der vielerorts geschlossenen Weihnachtsmärkte und der in manchen Bundesländern gültigen 2G- oder 3G-Einschränkungen „ein Highlight im Weihnachtgeschäft“ setzen zu können. Mit seinen Hygienekonzepten, Abstandsregeln und besonders der Maskenpflicht biete der Handel ein sicheres Einkaufserlebnis.

„Für viele Unternehmen geht es in diesem Weihnachtsgeschäft darum, ein schwieriges Jahr noch einigermaßen zu retten“, betonte Genth. Denn die letzten beiden Monate des Jahres sind für viele Einzelhändler die traditionell umsatzstärksten. Gerade klassische Geschenke-Branchen wie der Uhren- und Schmuckhandel oder der Spielwarenhandel machen mehr als ein Fünftel ihres Jahresumsatzes in November und Dezember.

Der HDE rechnet in diesem Jahr im Einzelhandel - online und stationär - mit Umsätzen in Höhe von knapp 112 Milliarden Euro in den letzten beiden Monaten des Jahres, ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte die Öffnung der Weihnachtsmärkte in den nordrhein-westfälischen Innenstädten für eine spürbare Belebung gesorgt. An den ersten drei Tagen nach Eröffnung der Märkte seien die Besucherzahlen in den Stadtzentren um durchschnittlich 25 Prozent angestiegen, berichtete das Unternehmen Hystreet, das auf die Messung von Besucherfrequenzen in Einkaufsstraßen spezialisiert ist. Am stärksten sei das Besucherplus mit 29 Prozent am vergangenen Samstag gewesen.

Hystreet stütze sich dabei auf mit Laserscannern durchgeführte Messungen der Besucherzahlen in Einkaufsstraßen der Städte Aachen, Bergisch-Gladbach, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Krefeld, Mönchengladbach und Paderborn.

(dpa/lnw)