Grüne: Kein Kohlekraftwerk in Krefeld

Grüne: Kein Kohlekraftwerk in Krefeld

Landtagskandidaten der Grünen kämpfen für die Umwelt.

Krefeld. Heidi Matthias und Rainer Zimmermann wollen die schwarz-gelbe Mehrheit am 9.Mai im Land kippen. Mit einer grünen Politik, die die Umwelt schont und gleichzeitig Arbeitsplätze schafft. "6,2 Prozent haben die Grünen auf Landesebene vor fünf Jahren erreicht, das muss mehr werden, am besten doppelt so viel", sagt die Landtagskandidatin Matthias, die im Wahlkreis 48 (Nord, Hüls, Ost, Oppum, Linn und Uerdingen) antritt.

Ihr Parteikollege Rainer Zimmermann tritt im Wahlkreis 47 (Süd, Mitte, West und Fischeln) an. Beide sprechen sich klar gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken aus, hier am Standort Uerdingen ebenso wie im gesamten Land. "50 Prozent der CO2-Emissionen werden allein in NRW produziert", sagt Zimmermann.

Um als Klimaziel die Reduzierung von zwei Prozent der Erdwärme erreichen zu können und so den Kollaps abzuwenden, setzen beide auf erneuerbare Technologien. Das sei zudem ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für NRW und schaffe neue Arbeitsplätze. Ein Aspekt, der ihnen bei der jetzigen Landesregierung zu kurz kommt.

Damit Städte wie Krefeld wieder mehr Geld für kommunale Aufgaben bekommen, vor allem für die Förderung benachteiligter Kinder und Familien sowie die Integration ausländischer Mitbürger, sprechen sich die Grünen-Politiker für ein überarbeitetes Gemeindefinanzierungsgesetz aus. "Wir müssen aufpassen, dass die Gesellschaft nicht auseinanderdriftet." yb

Mehr von Westdeutsche Zeitung