Kommunales Gewerbegebiet: Gewerbegebiet: Freude über die Meerbuscher Entscheidung

Kommunales Gewerbegebiet : Gewerbegebiet: Freude über die Meerbuscher Entscheidung

Politik sowie Industrie- und Handelskammer begrüßen die bevorstehenden Gespräche zum Gewerbegebiet.

Bei der Krefelder Politik, Verwaltung und Wirtschaftsvertretern besteht wieder große Hoffnung auf ein interkommunales Gewerbegebiet an der A 44. Am Mittwoch hatte der Meerbuscher Stadtrat entschieden, dass die Verhandlungen für das gemeinsame Projekt von Meerbusch und Krefeld wieder aufgenommen werden sollen. Statt wie seit 2016 geplant in einer auf Meerbuscher Seite abgespeckten Version von 30 statt 70 Hektar. Es sei auf jeden Fall „ein gutes Zeichen für die weitere Zusammenarbeit, die immer auf Augenhöhe weitergeführt werden sollte“, sagte Jürgen Hengst, SPD-Mitglied im Regionalrat, dem für die Regionalplanung im Regierungsbezirk Düsseldorf zuständigen politisch besetzten Gremium.

Am Rande von dessen Sitzung am Mittwoch habe man mit Spannung auf den Meerbuscher Entscheid gewartet, so Hengst, „mit Blick auf weitere Interkommunale Gewerbegebiete, aber auch andere Kooperationen über die Grenzen von Städten hinweg, zum Beispiel im Wohnungsbau“. Hengst geht davon aus, dass die Gespräche zur Ausgestaltung eines Vertrags der beiden Kommunen zum Gewerbegebiet „in Kürze aufgenommen werden“.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein begrüßt die Entscheidung des Meerbuscher Stadtrats, die Pläne für das interkommunale Gewerbegebiet mit Krefeld an der A 44 nicht aufzugeben. „Auch wenn der Meerbuscher Anteil nun zunächst auf 30 Hektar reduziert werden soll, freuen wir uns doch, dass unsere Hinweise zur besonderen Bedeutung dieses Standortes für die Wirtschaft am Niederrhein und für Meerbusch bei den Verantwortlichen Gehör gefunden haben“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz.

Das Aus für das interkommunale Gewerbegebiet wäre für die Wirtschaft am Niederrhein und für das Image des Standorts fatal gewesen. Das Gewerbegebiet biete die einmalige Chance, einen Topstandort mit exzellenter Anbindung am Niederrhein zu etablieren.

Mehr von Westdeutsche Zeitung