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Gesundheit: Krefelder Arzt gibt Tipps gegen die Hitze

Gesundheit : Krefelder Arzt gibt Tipps gegen die Hitze

Guido Kemmeries, Chefarzt am Institut für Notfallmedizin am Helios, empfiehlt den Körper an heißen Tagen zu schonen, Warnsignale wie Schwindel, Übelkeit oder Kreislaufstörungen ernst zu nehmen.

Steigen die Temperaturen, weiten sich die Blutgefäße, während zeitgleich der Blutdruck sinkt. Viele Menschen fühlen sich deshalb besonders in der heißen Jahreszeit tagsüber ausgelaugt, müde und kraftlos. Guido Kemmeries, Chefarzt am Institut für Notfallmedizin am Helios, empfiehlt den Körper an heißen Tagen zu schonen, Warnsignale wie Schwindel, Übelkeit oder Kreislaufstörungen ernst zu nehmen. Seine Tipps für eine Abkühlung: Um den Wohn- bzw. Arbeitsbereich möglichst kühl zu halten, sollten die Fenster tagsüber mit Rollläden verschattet bleiben, lüften am besten morgens und abends. Es hilft, am Abend weniger zu essen und auf Alkohol zu verzichten, um den Körper nicht zu sehr von innen aufzuwärmen. Um eine Erkältung zu vermeiden, sollten Ventilatoren nicht über Nacht laufen.

Wer viel draußen unterwegs ist, sollte auf einen UV-Schutz achten. Alle nicht bedeckten Hautpartien sollten mit Sonnencreme versorgt sein, ein Hut schützt vor einem Sonnenstich. An heißen Tagen ist es wichtig, kontinuierlich Flüssigkeit zu sich nehmen – zwei bis drei Liter pro Tag. Dazu eignen sich lauwarme Getränke. Der Verzehr von kalten Erfrischungen hat zur Folge, dass der Körper Wärme produziert. Ideal sind Wasser, Tee sowie verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Am besten in kleinen Portionen, so kann der Körper die Flüssigkeit besser aufnehmen. Alkohol- und koffeinhaltige Getränke entziehen dem Körper Wasser können zu Kreislaufproblemen führen. Red