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Freizeitpark am E-See: SPD fordert europaweite Ausschreibung

Freizeitpark am E-See: SPD fordert europaweite Ausschreibung

Kritik an Verwaltung und Investor.

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Krefeld. Unabhängig von der Absage des Investors Gerald Wagener will die SPD das Verfahren zu den Pachtverträgen zu Ende führen, um das Projekt Freizeitpark am Elfrather See europaweit auszuschreiben. „Offensichtlich haben wir gute Voraussetzungen für eine solche Investition“, sagt SPD-Fraktionschef Ulrich Hahnen, dies solle man nutzen. Herr Wagener könne sich ja bei Interesse bewerben. Gleichzeitig kritisiert der Fraktionschef die Verwaltung, die das Projekt „stümperhaft“ begleitet habe. Offensichtlich hätten Oberbürgermeister Gregor Kathstede und Kämmerer Ulrich Cyprian die Dimension des Projektes nicht verstanden. Zudem sei der Rat zu spät eingebunden worden. Kritik gibt es auch am Investor: „Ein erfahrener Investor wie Herr Wagener hätte die Entscheidungsprozesse innerhalb einer Stadt kennen müssen.“ Ob es sinnvoll sei, sich als „beleidigte Leberwurst“ schmollend zurückzuziehen, müsse Wagener für sich selber entscheiden. Aus Sicht der SPD sei das Tor für weitere Gespräche noch offen.