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Fischelner Frühlingsfest mit weniger Fahrgeschäften

Fischelner Frühlingsfest mit weniger Fahrgeschäften

Entenangeln, Karussells und Schokofrüchte: Attraktionen gibt’s für die Besucher des Traditionsfestes trotzdem.

Fischeln. Frühlingszeit ist Kirmeszeit — zumindest in Fischeln. Wie immer, 14 Tage nach Ostern, eröffnete dort am Samstag wieder das Frühlingsfest die Kirmessaison. Seit etwa 20 Jahren wird das Fest auf dem Fischelner Marienplatz veranstaltet und hat noch weitaus länger Tradition.

Dort treffen sich vor allem abends jedes Jahr viele Bewohner, um sich auf dem Dorfplatz zusammenzusetzen. „Das gehört zu Fischeln dazu“, sagt Doris Nottebohm, Fischelns Bezirksvorsteherin, als sie die Veranstaltung am Samstag gemeinsam mit Manfred Adam eröffnet. Der stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins trägt speziell zu diesem Anlass ein kleines Gedicht vor.

In Zukunft soll es auf dem Marienplatz wieder mehr Fahrgeschäfte geben. „Das ist die kleinste Kirmes, die wir je hatten“, sagt Nottebohm über die vergleichsweise geringe Anzahl an Fahrgeschäften. Zudem müssen die Besucher diesmal auf eine erwartete Attraktion verzichten: Der Twister ist aus technischen Gründen nicht dabei.

Trotzdem ist die Stimmung gut. Unterhaltsame Attraktionen gibt es: Zwei große Karussells, ein Schießstand, Entenangeln und mehr erwarten die Besucher. Die sind Samstag zahlreich erschienen. Natürlich dürfen auch die klassischen Kirmesspeisen nicht fehlen. Zuckerwatte, Popcorn, gebrannte Mandeln, Crêpes und Schokofrüchte gehören zum Fischelner Frühlingsfest dazu. Für das nächste Jahr wünscht sich Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm vor allem eines: mehr Fahrgeschäfte für Jugendliche.