Sollbrüggenpark : Entschlammung im Sollbrüggenpark: Zu Jahresbeginn geht es los
Ost. Auf das obligatorische gemeinsame Bier oder Wasser hieß es nach der ersten Sitzung der Bezirksvertretung Ost Corona bedingt zu verzichten. Doch alles andere war fast so, wie es auch in der letzten Sitzung vor der Kommunalwahl gewesen war.
Viele vertraute, einige neue Gesichter, bei neuen Stimmverhältnisse zugunsten der Grünen und einer erneuten politischen Zusammenarbeit von SPD, Grünen und FDP. Selbst das gleiche Thema stand oben an: Die Entschlammung des Sollbrüggenparks. Die gute Nachricht vorneweg: Die vom Kommunalbetrieb in Auftrag gegebenen Arbeiten sollen im kommenden Januar und Februar nun endlich durchgeführt werden.
Geschwister Thome machten auf die Verschlammung aufmerksam
Seit sieben Jahren beschäftigt die Bezirksvertretung die Verschlammung des Wassergrabens um die Musikschule im Sollbrüggenpark – ohne dass bislang das Problem behoben wurde. 2015 machte das Geschwisterpaar Katharina und Marcus Thome im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ dort auf die mangelnde Wasserqualität aufmerksam. Verfaulendes Laub und Enten-Grütze sind danach die Hauptursachen der Schlammbildung. Als langfristige Lösung schlugen die jungen Forscher eine Entschlammung des Grabens vor. Doch wegen der geschätzten Kosten in Höhe von 100 000 Euro blieb das ein Wunsch.
Ein Förderantrag des Bürgervereins Bockum bei der Stiftung NRW lief ins Leere. Erst als der Bürgerverein und die Stadt sich einigten, die Kosten in drei Bauabschnitten untereinander aufzuteilen, kam Bewegung rein. Auf Initiative des Bürgervereins holten 2018 zwei kleine Bagger die ersten knapp 60 Tonnen stinkenden Schlamms aus dem Graben. Dann sollte die Stadt übernehmen.