Endspurt für den Gründerpreis der WZ in Krefeld

WZ-Gründerpres : Gründer können sich für Preis bewerben

Am 30. April endet die Bewerbungsfrist. 6000 Euro gibt es für die Sieger.

Seit einiger Zeit entwickelt sich in Krefeld eine junge Startup-Szene. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Wirtschaft die Ansiedlung mit diversen Maßnahmen fördert. Zum Beispiel haben sich rund um die Alte Samtweberei und im Basecamp des K2 Towers von Kleinewefers kreative innovative Unternehmen niedergelassen, die dort gute Arbeitsbedingungen zu erschwinglichen Mieten vorfinden. Außerdem sucht die Wirtschaftsförderung für Existenzgründer nach Büros und Kommunikationsräumen an zentral gelegenen Standorten, die sich zum Beispiel an Branchen wie Medizin und Handwerk orientieren.

Der Wettbewerb findet
zum vierten Mal statt

Für Unternehmensgründer mit zündenden Ideen schreiben Wirtschaftsförderung, Volksbank und Westdeutsche Zeitung bereits zum vierten Mal den Krefelder Gründerwettbewerb aus. Daran dürfen alle Existenzgründer teilnehmen, die zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. März 2019 gegründet haben, gleich ob allein oder im Team und unabhängig von Branche sowie gewerblicher oder freiberuflicher Art.

Der Krefelder Gründerpreis ist mit insgesamt 6000 Euro dotiert, gestaffelt in 3000, 2000 und 1000 Euro. Eine Jury ermittelt drei Preisträger. Der Preis ist eine Chance für alle Teilnehmer. Gründungsberaterin Petra Rice von der Wirtschaftsförderung fordert alle Neugründer auf, sich zu beteiligen: „Der Preis ist eine tolle Werbung und wirkt sich für die Gewinner oft unmittelbar in Form von Aufträgen aus. Mit dem Preisgeld lassen sich Investitionen umsetzen. Die Teilnahme lohnt sich selbst dann, wenn man nicht zu den ersten drei Geldpreisträgern gehört.“

Der Grund: Die WZ bietet allen Bewerbern als Starthilfe ein Porträt in der Print- und Onlineausgabe sowie ein Imagevideo auf der WZ-Webseite, damit sich alle Jungunternehmen angemessen präsentieren können. Außerdem stellt die Wirtschaftsförderung allen Teilnehmern einen Beratungsgutschein für eine fachliche Unterstützung beim Netzwerk „Experten coachen Gründer“ zur Verfügung.

Das müssen die Gründer tun, um am Wettbewerb teilzunehmen

Gefragt sind die Geschäftsideen, das Konzept dahinter und der Unternehmergeist. Die Bewerbung ist standardisiert und für alle gleich. Dazu gehören eine Kurzbewerbung und ein Businesscanvas — eine Art Businessplan in Kurzform. Die Kurzbewerbung sollte maximal zwei Seiten lang sein und Antwort auf folgende Fragen geben: Wer sind wir? Was tun wir? Seit wann und wo? Was ist unser Ziel? Auf der Homepage der Wirtschaftsförderung Krefeld können unter Aktuelles/ Gründerpreis Erläuterungen und Businesscanvas-Vorlagen heruntergeladen werden.

Die Bewerbung ist bis zum 30. April 2019 möglich. Wie geht es weiter? Danach trifft die Jury eine Vorauswahl, die nach bestimmten Kriterien erfolgt. Wer in die engere Wahl kommt, reicht sein Unternehmenskonzept ein. Dieses enthält unter anderem Angaben zum Marktpotenzial, zur Wettbewerbssituation, zum Vertriebs- und Marketingkonzept sowie eine Rentabilitätsvorschau, wie man sie auch für den Business Plan braucht. Dieser ist wiederum eine Voraussetzung für die Vergabe eines Gründerkredites. Sofern vorhanden, sollten eine Unternehmensbroschüre oder ein Flyer beigefügt werden. Es folgt ein Pitch, in dem jeder sieben Minuten Zeit für die Präsentation seiner Idee erhält und fünf Minuten lang befragt werden kann. Dabei wird auch die Gründerpersönlichkeit bewertet. Dieser Pitch findet im Mai in der Volksbank Krefeld statt.

Die Preisverleihung ist vorgesehen für den 25. Juni im Rahmen eines Business-Frühstücks von Wirtschaftsförderung und Marketing Club in der Volksbank. Die WZ berichtet aktuell über die Bewerbungsrunden und stellt die Teilnehmer vor.

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