Special zum EM-Spiel Deutschland–Ungarn Fußball mit viel Paprika

Special | Krefeld · Deutschland spielt gegen Ungarn – Redakteur Christian Oscar Gazsi Laki hat ungarische Wurzeln und beleuchtet das EM-Spiel aus kulinarischer Sicht.

Viele Ungarn lieben Szalámi oder Kolbász (“sz“ wird wie „s“ ausgesprochen) und viel Paprika – ein Klischee, aber trotzdem wahr.

Viele Ungarn lieben Szalámi oder Kolbász (“sz“ wird wie „s“ ausgesprochen) und viel Paprika – ein Klischee, aber trotzdem wahr.

Foto: dpa/Ralf Hirschberger

Am Mittwoch spielt in der Fußball-EM Ungarn gegen Deutschland. Man sagt den Ungarn ja gerne nach, dass sie ein wenig aufbrausend und bisweilen sehr emotional sein können. Ob das nun an der vielen Paprika liegt, die man dort in ganz unterschiedlichen Varianten zu sich nimmt? Als Würze in Pulverform in so berühmten Gerichten wie Pörkölt (das ist das, was man in Deutschland als Gulasch kennt, traditionell ohne Tomate) oder Gulyás (das ist die ungarische Gulasch-Suppe, definitiv ohne Tomate!). Auch in verschiedenen Wurst- und Salami-Spezialitäten (Kolbász und Szalámi) ist Paprika. Schließlich auch als grüne Paprika zum roh schlemmen, mit verschiedenen Speck- oder Aufschnittvarianten oder gekocht in Gerichten wie der gefüllten Paprika. Es gibt Paprika-Huhn mit einer Schmand-Paprika-Soße oder auch Paprika-Wels. Alles Paprika oder was?