Migration Zwischen Zweifel und Hilfsbereitschaft: Einblicke in die Flüchtlingsunterkunft

Forstwald · Im Forstwald ziehen im Juli die ersten 50 Flüchtlinge in die geschaffene Unterkunft ein, nun fand ein Tag der offenen Tür statt

Der Andrang beim Tag der offenen Tür in der neu entstandenen Flüchtlingsunterkunft am Stockweg war groß.

Der Andrang beim Tag der offenen Tür in der neu entstandenen Flüchtlingsunterkunft am Stockweg war groß.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Die Szenerie auf dem ehemaligen Kasernengelände im Forstwald ist trist, graue Wohncontainer so weit das Auge reicht. Was für die einen nach einem absoluten Wohnalbtraum aussieht, wird für die anderen eine sichere Unterkunft in der Seidenstadt sein. Ab dem 8. Juli werden die ersten 50 Flüchtlinge in der neu errichteten zentralen Flüchtlingsunterkunft des Landes Nordrhein-Westfalen im Forstwald erwartet. Perspektivisch sollen in der Unterkunft, in der die Geflüchteten bis zu 18 Monate auf die Ausstellung ihres Asylbescheides warten, bis zu 400 Migranten untergebracht werden. Nach regen Diskussionen im Stadtteil veranstaltete die Bezirksregierung am Samstag einen Tag der offenen Tür in der Unterkunft. Beatrix Van Vlodrop, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Bezirksregierung Düsseldorf, erklärt im WZ-Gespräch: „Wir versuchen immer, wenn wir eine solche Einrichtung eröffnen, vorher einen Tag der offenen Tür durchzuführen.“