Nahost-Konflikt Israel/ Gaza-Debatte: Junge Union und JuLis sind empört über Tahusoglu und den Juso-Vorsitzenden

Der Juso-Chef hatte Tahusoglus Ratsresolution für eine „Verurteilung der Kriegsverbrechen Israels“ in Gaza verteidigt – für die Nachwuchsorganisationen von CDU und FDP ist das ebenso unbegreiflich wie unerträglich.

Die Israel-Gaza-Debatte in Krefeld schlägt weiter Wellen
Foto: WZ/Werner Dohmen

Das war zu erwarten: Die Debatte um die von Ratsherr Salih Tahusoglu („Wir Krefeld“) angeführte Pro-Palästina-Demo und seine angekündigte Ratsresolution für eine „Verurteilung der Kriegsverbrechen Israels“ in Gaza, schlägt weiter Wellen in Krefeld. Nachdem der Juso-Vorsitzende Karim Kasdaghli sich mit einer persönlichen Stellungnahme (ohne Wissen der SPD) hinter Tahusoglu gestellt hat, halten nun die Junge Union und die Jungen Liberalen wie zuvor ihre Mutterparteien CDU und FDP scharf dagegen. Es sei unbegreiflich, dass der Juso-Vorsitzende sich mit Herrn Tahusoglu solidarisiere, denn damit unterstütze er Positionen, „die nicht mit den Werten einer offenen und pluralistischen Gesellschaft vereinbar sind“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung von JU-Chef Marc Julia van Oirschot und Paolo M. Aguilar Sanchez, dem Vorsitzenden der JuLis Krefeld.