Deutsches Team bezieht Pinguine-Kabine

Deutschland-Cup : Deutschland-Cup: Alles neu im König-Palast

Die Halle an der Westparkstraße muss für das Eishockeyturnier umgebaut werden. Deutschland bezieht die Pinguine-Kabine.

Draußen wehen die Fahnen von Deutschland, Russland, der Slowakei und der Schweiz sanft im Wind. Im Innern geht es wesentlich lauter zu. Das Eis wird noch mit neuer Werbung bestückt, die Kabinen sind bereits neu aufgeteilt und eingerichtet. In dieser Woche stehen die Zeichen im König-Palast voll auf Deutschland-Cup. Das internationale Eishockey-Turnier (8. bis 11. November) bedeutet für das Team im König-Palast einen regelrechten Umbaumarathon. Seit vergangenem Wochenende sind Hallenmanagerin Inge Klaßen und ihr Team im Dauereinsatz. „Es ist schon eine Herausforderung, aber es macht Spaß, wir freuen uns auf das Turnier“, sagt Klaßen.

Die Arena muss in 14 Tagen
sechs Mal umgebaut werden

In 14 Tagen muss der König-Palast insgesamt sechs Mal umgebaut werden. Dem Straßenbahnderby zwischen den Pinguinen und der Düsseldorfer EG folgte am vergangenen Wochenende der Auftritt von Comedien Dieter Nuhr, bis Sonntag beansprucht der Deutsche Eishockey Bund (DEB) die Räumlichkeiten an der Westparkstraße für den Deutschland-Cup. „Nach dem letzten Spiel am Sonntag wird dann direkt wieder umgebaut für eine Messe, die in der kommenden Woche stattfindet“, berichtet Klaßen.

Nach der Messe ist vor dem Auftritt des Künstlers Paul Panzer am Samstag, 17. November. Tags darauf sind die Pinguine wieder in ihrer heimischen Arena in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen Bremerhaven gefordert. „Danach haben wir auch mal frei“, schmunzelt die Hallenmanagerin.

Bis dahin steht die Arena im Fokus der Eishockeyfans. Über 30 000 Zuschauer erwartet der DEB zu den insgesamt sechs Spielen. Kommen die prognostizierten Besucher, dürfte das ein Rekord für den König-Palast sein.

Unterstützung durch
dritte Eismaschine

Besonders umfangreich war der Umbau des Kabinentraktes für die vier Teams, die am Deutschland-Cup teilnehmen. Während die deutsche Nationalmannschaft in der Heimkabine der Krefeld Pinguine untergebracht wird, mussten für zwei der drei weiteren Teilnehmer neue Räume geschaffen werden. „Wir haben da noch Kapazitäten. Es gibt Räume im Umfeld der Kabinen, die oft zum Catering genutzt werden, die sind jetzt zu Kabinen umfunktioniert worden“, so Klaßen.

Zudem musste in großen Teilen der Arena ein neuer Hallenboden verlegt werden, damit die Spieler mit den Kufen sicher zwischen Eisfläche und Kabinentrakt bewegen können. Die Eisfläche wurde um wenige Zentimeter abgenommen, damit neue Sponsorenlogos unter dem Eis angebracht werden können. „Uns wurde für die Eisaufbereitung eine zusätzliche Eismaschine zur Verfügung gestellt“, berichtet Klaßen. Da die Fahrzeuge mit Akkus betrieben würden, konnte man durch das dritte Gefährt effektiver, weil schneller arbeiten. „Das Grundgerüst steht, jetzt geht es an die Feinarbeiten“, sagt Klaßen.

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