„Crossover“ auf Burg Linn in Krefeld: Was Besucher wo erleben können

Fest in Krefeld : „Crossover“ auf Burg Linn: Was Besucher wo erleben können

Unsere Redaktion gibt einen Überblick über die Sport-, Kultur- und Archäologie-Möglichkeiten beim Fest am Sonntag.

36 Nummern stehen auf dem Plan zum Sport- und Kulturfest „Crossover“, das am Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr rund um Burg Linn gefeiert wird: von den Läufen bis zum Römerlager, vom Archäologischen Museum bis zum Kleinen Lindenberg. Mit Ausnahme der Essensstände zahlen die Besucher für keines der Angebote. Wer wo seine Favoriten findet, zeigen unser Überblick und die große Karte:

Archäologisches Museum

Ein Programmpunkt liegt nahe, einer überrascht: Die Ausstellung im Archäologischen Museum können die Besucher bei Kurzführungen kennenlernen. Sie ziehen eine Karte und erhalten zu einem Objekt Erläuterungen von den Mitarbeitern des Hauses. „Römer to Go“ heißt dieses Konzept. Die Überraschung: Im Museum können die Gäste mit Licht zeichnen. Dank einer extralangen Belichtung entstehen beim Lightpainting ungewöhnliche Fotos.

Museumswiese

Foto: klxm

Viele schöne kleine Dinge sind vor dem Museum möglich. Familien können afrikanische Spiele ausprobieren, sportliche Gäste im Fußballcontainer ihre Künste verfeinern und die historisch Interessierten sehen bei der Historischen Feuerwehr aus Linn, wie früher das Wasser zum Brandort kam.

Textilmuseum

Die Ausstellung ist eher für Erwachsene geeignet, die jüngeren Begleiter müssen sich aber nicht langweilen. Für sie gibt es zum Thema Fiber Arts eine Bastelaktion. Außerdem haben Studierende des Fashion Design Instituts aus Düsseldorf eine Modenschau mit lebenden Skulpturen gestaltet, die um 11.30 und 13.30 Uhr zu sehen ist.

Kleiner Lindenberg

Vor beziehungsweise neben der Burg ist einer der sportlichen Orte des Fests. Der Linner SV organisiert ein Training für junge Sportler und richtet ein Bambini-Turnier aus. Die Footballer der Ravens lassen die Neugierigen Bälle werfen und Gegenspieler-Puppen umrennen, anschließend zeigen sie selbst, warum sie so gut in die neue Saison gestartet sind.

Vogelwiese

Bis zu 100 „Römer zum Anfassen“ werden erwartet. Reenactment heißt das Hobby, bei dem historische Ereignisse so authentisch wie möglich inszeniert werden. Das gilt gleichermaßen für das Militär wie für die römische Friseurin, den Edelsteinschleifer oder den Bäcker, die Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr zu erleben sind.

Vorburg

Das Zentrum in räumlicher wie inhaltlicher Hinsicht liegt vor der Burg. Dort starten die Läufer für alle Streckenlängen (5 bis 50 Kilometer) und überqueren die Ziellinie, dort steht auch die Hauptbühne für das musikalische Programm. Es spielen zum Beispiel Jannik Westerlich (11.05 Uhr), Mondo Mash Up (14 Uhr) und die Jazz Swing College Band mit Reiner Witzel (16 Uhr).

Rund um Bühne und Laufstrecke gibt es eine Reihe von Infoständen, eine römische Spielemeile und ein Turnier für die Menschen, die Sport lieber in der digitalen Form ausüben. TakeTV sucht im Jagdschloss den besten Spieler in der Fußball-Simulation „Fifa“.

Burg

Die Kultur hat noch eine zweite Bühne bei „Crossover“. In der Burg zeigt das Kresch-Theater „Don Quichotte“ (11 und 14 Uhr), die Gitarren-Band der Musikschule (11 Uhr) gastiert dort ebenso wie Rhythm Of Cure (13 Uhr). In den wuchtigen Mauern sind auch noch kleine Computer-Monster zu erleben, die auf die Besucher reagieren, und die Linner Ritter führen die Besucher im Wehrgang ans Bogenschießen heran.

Mehr von Westdeutsche Zeitung