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Corona Krefeld: Motorradfahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Kontrolle der Ausgangssperre : Motorradfahrer liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei in Krefeld

Ein Motorradfahrer hat sich mitten in der Nacht eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. „Zum Glück wurde niemand verletzt“, ist das Fazit der Beamten.

  • Ein Motorradfahrer hat sich in Krefeld eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.
  • Ein Polizist musste ausweichen, erst nach einer mehreren Versuchen konnte der 34-Jährige gestoppt werden.

Ein Motorradfahrer sollte in der Nacht zu Sonntag gegen 2.35 Uhr aufgrund der Ausgangssperre in Krefeld kontrolliert werden, teilte die Polizei mit. Anstatt anzuhalten, fuhr er aber einfach weiter - und lieferte sich mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd über Dießemer Straße, Hardenbergstraße, Ritterstraße und Kölner Straße. Dabei sei er teilweise in Schlangenlinien und im Gegenverkehr gefahren. Zudem habe er mehrere Kreuzungen bei Rotlicht überquert. „Weiterhin versuchte er während der Fahrt, sein hinteres Kennzeichen umzuklappen“, heißt es im Bericht der Polizei.

Von der Kölner Straße fuhr er dann über die Melanchtonstraße auf das Gelände des Helios-Krankenhauses. „Beim Verlassen des Geländes vom Krankenhaus zur Kölner Straße fuhr er auf einen Polizeibeamten zu, welcher jedoch rechtzeitig ausweichen konnte“, so die Polizei weiter.

Nach mehreren Versuchen, den Mann aufzuhalten, sei er schließlich auf der Kölner Straße gegen einen stehenden Streifenwagen geprallt. „Bei der gesamten Aktion wurde zum Glück niemand verletzt und andere Personen wurden nicht gefährdet“, teilte die Polizei mit.

Der 34-Jährige sei „berauscht“ gewesen. Sein Führerschein wurde sichergestellt, ihn erwarte ein Strafverfahren.

(red)