1. NRW
  2. Krefeld

Corona in Krefeld: Stadt beginnt mit Impfungen von Lehrern und Erziehern

Sonderweg : Impfungen von Lehrern und Kita-Personal in Krefeld: 600 Anmeldungen

Hunderte Beschäftige von Grundschulen und Kitas wollen sich in Krefeld früher impfen lassen. Wann und wie die Impfungen erfolgen, erfahren Sie in unserem Überblick.

Die Stadt Krefeld beginnt an diesem Dienstag damit, Beschäftigte von Grundschulen und Kitas zu impfen. Gegen 13.30 Uhr soll die Aktion im Impfzentrum am Sprödentalplatz nach Auskunft des Stadtsprechers beginnen. „Wir wollen soviel Impfstoff wie möglich verabreichen“, sagte Stadtsprecher Sebastian Peters. Er rechne mit rund 600 Lehrerinnen und Lehrern sowie Angestellten von Kitas und sonstigem Personal der Einrichtungen, die sich impfen lassen wollen. „Uns liegen rund 600 Anmeldungen vor. Es hat sich gezeigt, dass genügend Impfstoff da ist. Wir wollten pragmatische Lösungen finden.“

In Krefeld sind viele Impfdosen übrig geblieben

Die Sonder-Impfaktion sechs Tage vor dem regulären Impfstart für Grundschullehrer und Erzieher am kommenden Montag wurde möglich, weil in Krefeld rund 1200 Dosen des vom Land zugeteilten Astrazeneca-Impfstoffs übrig geblieben waren und nicht an die eigentlich vorgesehenen Gruppen verabreicht werden konnten. Am Donnerstag sollen in Krefeld die übrigen rund 600 Dosen verwendet werden.

Das überraschende Impfangebot für Grundschul- und Kitabeschäftigte im Alter von unter 65 Jahren hatte die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz am Wochenende angekündigt.

„Keinem anderen Impfling der bisherigen Priorisierungsgruppen wird mit diesem Verfahren ein bestehender Impftermin weggenommen“, betonte Sabine Hilcker, Leiterin des Krefelder Impfzentrums. Anspruch auf eine Impfung haben neben den Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern auch weitere Beschäftigte, die regelmäßig in den Einrichtungen tätig sind. Dazu gehören beispielsweise auch Integrationshelfer, Sozialarbeiter oder Hausmeister.

(dpa)