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Corona-Hotspots in NRW: Krefeld meldet mit 292,7 vierthöchste Inzidenz

Pandemie-Überblick : Corona-Hotspots in NRW: Krefeld meldet mit 292,7 vierthöchste Inzidenz

Die Corona-Inzidenz in NRW ist auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Einen stärkeren Anstieg gab es zuletzt auch in Krefeld. Der Überblick über die Kreise und Städte mit den höchsten Werten.

Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist auf einen Rekordwert gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntagmorgen bei 219,8, nach 213,1 am Vortag. Jedoch liegt NRW weiterhin deutlich unter dem Bundeswert, den das RKI am Sonntag mit 372,7 angab.

Innerhalb eines Tages wurden den Gesundheitsämtern in NRW 5614 Neuinfektionen gemeldet. Weitere neun Menschen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis (367,7), gefolgt von Leverkusen (339,2) und Gütersloh (315,0). Danach folgt laut Angaben des RKI Krefeld mit 292,7. Bereits am Freitag meldete die Stadt Krefeld „so viele Neuinfektionen wie noch nie“ - die Inzidenz stieg auf 230,1. Am Freitag vor einer Woche lag der Wert noch bei 163,1.

Die niedrigsten Werte in NRW verzeichneten Soest (99,0), Bottrop (107,3) und Münster (122,3). In Düsseldorf wurde der Wert mit 264,3 angegeben, für Wuppertal mit 229,6.

Die Kreise und Städte, die in NRW laut Angaben des Landesamtes Gesundheit zuletzt die höchsten Inzidenzwerte meldeten:

  1. Oberbergischer Kreis 367,7
  2. Leverkusen 339,2
  3. Gütersloh 315,0
  4. Krefeld 292,7
  5. Herford 291,0
  6. Köln 278,9
  7. Minden-Lübbecke 277,5
  8. Solingen 274,5
  9. Düsseldorf 264,3
  10. Heinsberg 263,2

Am Freitag wurden nach Angaben der Landesregierung 516 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt, davon 293 mit Beatmung. 376 Intensivbetten mit Beatmung waren NRW-weit noch frei.Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz wurde für NRW am Sonntag mit 3,94. Sie soll laut Bund-Länder-Vereinbarung als Grenzwert für Maßnahmen in der Corona-Pandemie gelten.

(dpa/pasch)