1. NRW
  2. Krefeld

Chempark-Betreiber Currenta will eigenes Impfzentrum in Krefeld bauen

Vorbereitungen laufen : Chempark baut eigene Impfzentren

An allen Standorten sollen für die Unternehmen, die in den Chemparks ansässig sind, Impfangebote geschaffen werden. Ab 31. Mai könnten die Wirkstoffe verimpft werden, sofern sie vorhanden sind.

Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta will die Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen in eigenen Impfzentren gegen das Coronavirus schützen. Dazu wurde am Dienstag am Standort Leverkusen mit dem Aufbau eines Großzeltekomplexes begonnen. An den Standorten Krefeld und Dormagen werden in der kommenden Woche eigene Impfzentren eingerichtet. Insgesamt mehr als 40 000 Mitarbeiter könnten somit ein Impfangebot von den Chempark-Unternehmen erhalten. „Innerhalb von maximal drei Wochen könnten dann die Impfwilligen aller Chempark-Unternehmen immunisiert werden“, teilte das Unternehmen mit.

Die dazu notwendige Infrastruktur mit vier parallelen Impfmöglichkeiten in Leverkusen, zwei in Dormagen und einer in Uerdingen wird bis zum Monatsende stehen. Chempark-Manager und -Betreiber Currenta stellt dann – bei ausreichend vorhandenem Vakzin – seine betriebsärztliche Abteilung in diesem Zeitraum komplett für die Impfaktion ab und schafft damit zusätzliche Kapazitäten zu den öffentlichen Impfzentren und Hausärzten. Die Immunisierung im Chempark würde so das allgemeine Impfgeschehen beschleunigen und gleichzeitig die Impfquote an den Wohnorten der Mitarbeiter steigern. Geplant ist, dass ab dem 31. Mai alle Chempark-Standorte impfbereit sind. Stünde dann Impfstoff bereit, könnte direkt mit der Impfaktion begonnen werden, teilte das Unternehmen mit. Red