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Carsharing-Plätze vor der ehemaligen Rettungswache

Carsharing-Plätze vor der ehemaligen Rettungswache

Bezirksvertretung Fischeln stellt vorläufigen Haushaltsplan auf und bestimmt die Klassengrößen der Grundschulen.

Fischeln. Die Einwohnerfragstunde der ersten Sitzung der Bezirksvertetung Fischeln in diesem Jahr nutzen einige Bürger, um auf die Verkehrsbelastung im Stadtteil aufmerksam zu machen. Auf der Rosenstraße ist es der Durchgangsverkehr, der die Fischelner dort belastet. Eine Anwohnerin der Saassenstraße beschwert sich darüber, dass es für Kinder gefährlich ist, die Straße zu queren. „Wir wohnen im Haus ohne Bürgersteig“. Auch dort komme der Durchgangsverkehr zum Unmut dazu.

Weitere Bürger äußern ihre Bedenken: „Was wird denn alles noch auf uns zukommen, wenn das Neubaugebiet dazu kommt?“ Das Wohngebiet Fischeln Südwest werde für noch mehr Verkehrsbelastung sorgen, so die sorgenvolle Erwartung der Fischelner. Die Bezirksvertreter nehmen die Bedenken auf. Das Thema Verkehrsbelastung dürfte in den kommenden Sitzungen auf der Tagesordnung stehen.

Davon abgesehen zeichnet sich die Sitzung durch schnelle und sachorientierte Debatten aus. Erfreuliches gibt es in der Standortwahl von Carsharing-Plätzen zu berichten: Die Bezirksvertreter beschließen einstimmig zwei Stellplätze, samt E-Ladesäulen, an der Wilhelm-Stefen-Straße einzurichten. Sehr zur Freude des Bürgervereins und des Werberings Fischeln.

Im Herbst vergangenen Jahres wurden mehrere Standorte diskutiert: Unter anderem direkt an der Kölner Straße, gegenüber des Rathauses und auf der Hafelsstraße gegenüber eines Sanitätshauses. Bei der WZ-Veranstaltung Krefeld hautnah im Fischelner Bürgerhof war deutlich geworden, dass der letztgenannte Standort aus Sicht der Gewerbetreibenden nicht sinnvoll sei, da Parkplätze wegfallen würden. An der Wilhelm-Stefen-Straße fallen keine Parkplätze weg, weil die betreffende Fläche, die früher als Stellplatz für Rettungswagen diente, nicht als Parkplatz für Autos ausgewiesen ist.

Für das kommende Schuljahr sind die Aufnahmezahlen für die drei Grundschulen im Bezirk festgelegt worden. Im Schuljahr 2018/19 sollen die Klassen der Südschule an der Kölner Straße dreizügig sein, ebenfalls an der katholischen Grundschule Königshof — vierzügig muss die Grundschule Stadtpark Fischeln, mit dem Teilstandort an der Vulkanstraße, planen. Außerdem stellt die Bezirksvertretung einen vorläufigen Plan für die Verteilung der bezirksbezogenen Ausgaben auf. Allerdings ohne die volle Summe in Höhe von 5120 Euro aufzulisten. Unter anderem bekommt der Kinderkarneval in Stahldorf 1000 Euro zugewiesen.

Die katholische Grundschule Königshof soll 500 Euro und die Pfarrgemeinde Maria Frieden 950 Euro erhalten. Der Finanzplan kann erst dann abgesegnet werden, wenn der Haushaltsplan des Rates genehmigt wird.