1. NRW
  2. Krefeld

Brennendes Stoppelfeld in Krefeld: Polizei hat fünf Jugendliche im Visier​

Krefelder Feuerwehr bekämpft Brand in Hüls : Brennendes Stoppelfeld in Krefeld: Polizei hat fünf Jugendliche im Visier

In Hüls haben am Mittwoch auf einer Brachfläche Flammen bis zu 10 Meter hoch geschlagen. In der Nähe wurde eine Gruppe Jugendlicher gesehen.

Einen Flächenbrand in Hüls hat am Mittwochabend die Krefelder Feuerwehr bekämpft. An der Drügstraße hat sich laut Feuerwehr in einer Ausdehnung von 100 mal 200 Metern ein Stoppelfeld und die angrenzende Böschung entzündet. Nach Feuerwehrangaben schlugen die Flammen bis zu 10 Meter hoch. Verletzt wurde demnach niemand.

Wegen der großen Trockenheit rückte die Berufsfeuerwehr nach der Alarmierung am frühen Abend mit mehreren Lösch- und Tankfahrzeugen aus. Zur Unterstützung wurden die Freiwilligen Feuerwehren von Hüls und Kempen-St. Hubert alarmiert. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte für drei Stunden vor Ort.

Auch eine Drohne der Feuerwehr Willich war im Einsatz. Dieser wurde in der Nacht mithilfe einer Wärmebildkamera abgeschlossen, die einzelne Glutnester aufspürte. Zeitgleich waren zwei weitere Brände gemeldet worden, die sich zum Glück als Kleinigkeiten herausstellten.

Wer für das Feuer verantwortlich ist, ist noch unklar. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hätten sich fünf Jugendliche über die Drügstraße in Richtung Siempelkampstraße von der Feuerstelle entfernt. Ob die drei Jungen und zwei Mädchen auch das Feuer gelegt haben, steht noch nicht fest. Die Polizei erhofft sich von ihnen zumindest Hinweise auf einen möglichen Brandstifter.

Von den Jungen, die als südländisch beschrieben werden, habe einer eine grüne Hose, Kappe und Bart getragen. Die Mädchen hätten schulterlange dunkelblonde Haare. Sie trugen kurze Hosen und bauchfreie weiße Oberteile. Eines der Mädchen habe außerdem einen schwarzen Hund mit braunen Flecken auf dem Arm getragen.

Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter 02151 6340 oder per Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de bei der Polizei zu melden.

(WD​/kst)