Starke Rauchausbreitung Brand in Krefeld: Bewohnerin verhindert Schlimmeres

Krefeld · „Das beherzte Handeln“ einer Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Krefeld hat womöglich Schlimmeres verhindert. Es kam zu einer stärkeren Rauchausbreitung.

Die Feuerwehr ging beim Einsatz an der Uerdinger Straße in Krefeld mit Atemschutz vor.

Die Feuerwehr ging beim Einsatz an der Uerdinger Straße in Krefeld mit Atemschutz vor.

Foto: Alexander Forstreuter

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Uerdinger Straße in Krefeld hat eine Bewohnerin am späten Donnerstagabend womöglich Schlimmeres verhindert. Gegen 22.30 Uhr habe es einen lauten Knall gegeben. Die Frau bemerkte eine Rauchausbreitung im Treppenraum des Gebäudes und versuchte, weitere Hausbewohner zu warnen. Dabei traf sie nach Angaben der Feuerwehr auf eine weitere Bewohnerin, die sie mit in ihre Wohnung nahm, als den beiden Frauen der Weg ins Freie durch den Brandrauch versperrt wurde. Sie schloss ihre Wohnungstür, rief die Retter und machte sich am Fenster ihrer Wohnung bemerkbar.

Obwohl der Brand im Keller des Mehrfamilienhauses nach Angaben der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, kam es zu einem umfangreicheren Einsatz. Der Rauch hatte sich durch Lüftungsschächte in Wohnungen und einem Nachbargebäude ausgebreitet, der Einsatz von Hochleistungslüftern gestaltete sich laut Feuerwehr aufwendig. Außerdem gerieten zeitgleich zum Feuer im Wohngebäude sechs Abfallbehälter im Umkreis in Brand, an der Uerdinger Straße, Viktoriastraße und Philadelphiastraße, teilte die Polizei später mit.

Rund 50 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Oppum und Fischeln, Rettungsdienst und beide Wachen der Berufsfeuerwehr waren im Einsatz.

Die Feuerwehr lobte den Einsatz der Bewohnerin, der der Brand aufgefallen war. „Das beherzte Handeln“ der Frau habe möglichen Personenschaden verhindert, hieß es.

(wz)
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