Bußgelder Krefeld meldet Rekord-Einnahme durch Temposünder

Krefeld · Seit Jahren steigen die Einnahmen aus Buß- und Verwarnungsgeldern an – dabei wird in Krefeld viel weniger geblitzt als in anderen Städten.

Im Februar dieses Jahres stellte die Stadt Krefeld die neuen semi-stationären Blitzer vor.

Im Februar dieses Jahres stellte die Stadt Krefeld die neuen semi-stationären Blitzer vor.

Foto: wz/Bischof

Beim Blick auf den gesamten Haushalt der Stadt ist es kein großer Posten, aber einer mit stetig steigenden Einzahlungen. So nimmt Krefeld immer mehr Bußgelder von Temposündern  im Straßenverkehr ein: Standen da 2020 nur rund 1,2 Millionen Euro im Etat, waren es 2021 schon etwa zwei Millionen. Im vergangenen Jahr spülten die 71 662 erwischten Verkehrssünder dann bereits gut 2,9 Millionen Euro in die Stadtkasse. Dieser Anstieg dürfte vor allem auf die  Einführung des neuen Bußgeldkatalogs im November 2021 zurückzuführen sein. Seitdem müssen Autofahrer für viele Vergehen im Straßenverkehr deutlich höhere Bußgelder zahlen, vor allem Temposünder.