Blind Guardian erst in die Charts, dann zum Talk in Krefeld

LIve-Interview : Blind Guardian: Erst in die Charts, dann zum Talk in Krefeld

Der Sänger der Metal-Band, Hansi Kürsch, ist am Montag zu Gast bei „Mensch, Krefeld“. Unsere Leser können live beim Interview dabei sein.

Im November herrscht reger Andrang in den deutschen Charts. Viele Musiker und Bands veröffentlichen ihr neues Album in diesen Tagen und hoffen so, dass ihre Fans spätestens am Heiligabend mit dem Werk versorgt werden. Folglich sind in der aktuellen Rangliste auf den ersten zehn Plätzen gleich sechs Neuheiten zu finden – und eine davon stammt aus Krefeld. Blind Guardian sind mit „Legacy Of The Dark Lands“ auf Platz sieben eingestiegen.

Die verschiedenen Formen von Erfolg, den die Band in ihrer 35-jährigen Geschichte erlebt hat, ist ein Thema bei „Mensch, Krefeld“ am Montag um 20 Uhr. Dann ist Sänger Hans „Hansi“ Kürsch zu Gast. Unsere Redaktion und die Sparkasse Krefeld organisieren die Talkreihe, bei der unsere Leser live beim Interview dabei sein können. Die Gespräche dauern stets genau eine Stunde und haben ein zentrales Thema, das eng mit der Stadt verbunden ist. Am Montag lautet es „Krefeld und Musik“. Wer dabei sein möchte, kann sich per E-Mail an redaktion.krefeld@wz.de anmelden.

Eine Position in den Top 10 ist für Blind Guardian ein vertrautes Bild. Sämtliche Alben seit 1998 („Nightfall in Middle-Earth“) haben es zu einstelligen Platzierung gebracht, einzig eine Nummer eins fehlt der Band noch. „At The Edge Of Time“ schaffte es 2010 auf Rang zwei.

Welchen Rang Blind Guardian in der Musik- und Metalwelt einnimmt, wird noch deutlicher, wenn man sich die internationalen Hitparaden anschaut. In mehr als einem Dutzend Länder haben es die Krefelder schon mehrfach in die Charts geschafft. Unter den ersten Zehn waren sie neben Deutschland in Österreich, der Schweiz und Schweden. Nicht ganz so hoch, aber ebenso regelmäßig landen die Alben von Blind Guardian in den Verkaufslisten in Japan, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA.

Und so zeigt sich der Erfolg dann auch in Zahlen, die am Ende dieses Jahrzehnts ähnliche Bedeutung haben wie die Absatzstatistik. Die Formation um Hanis Kürsch und André Olbrich hat mehr als 687 000 Fans auf der Internetseite Facebook und mehr als 75 000 Abonnenten auf der Videoplattform Youtube. Dort ist allein der Clip zu „The Bard’s Song“ rund 5,6 Millionen Mal angeklickt worden.

Was der Band dies alles bedeutet und ob das Leben in Krefeld trotzdem noch (zumindest relativ) normal ist, wird dann am Montag bei „Mensch, Krefeld“ zu hören sein.