Beim Rundlauf braucht man ganz viel Puste

Beim Rundlauf braucht man ganz viel Puste

350 Schüler vom ganzen Niederrhein traten in Krefeld zum Bezirksturnier an. Die besten Teams dürfen zum Landeswettbewerb.

Krefeld. Man musste schon gut aufpassen am Montag in der Sporthalle der Grotenburgschule in Krefeld. Dutzende Tischtennisbälle flogen einem um die Ohren. In rhythmischen Intervallen hörte man lautes Jubeln aber auch verzweifelte Seufzer.

Mitschüler, Lehrer und Eltern feuerten ihre Mannschaften an: Die Spannung war groß beim elften „Tischtennis-Rundlauf-Turnier rund um die Milch“. In Krefeld traten die besten 350 Teilnehmer aus dem Großraum Krefeld, Mönchengladbach, Neuss und vom Niederrhein im Bezirksturnier gegeneinander an.

Der von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen (LV Milch NRW) ausgeschriebene Milchcup richtet sich an alle Schüler der Klassenstufen drei bis sechs. Die Teams bestehen aus jeweils vier Spielern und einem Ersatzspieler. Es ist der altbekannte Tischtennisrundlauf, den man noch aus seinen eigenen Kindertagen kennt: Es verlangt von den jungen Spielern blitzschnelle Reaktionen, große Konzentration und ganz viel Puste.

„Dieses Jahr nahmen rund 20.000 begeisterte Kinder und Jugendliche an den Schulrunden teil, etwa 3000 Schüler qualifizierten sich für die Bezirksrunden, und die besten 360 kommen in die Landesrunde“, erklärt Turnierleiter Malte Rachow.

Doch geht es beim Milchcup nicht nur ums Gewinnen, vielmehr steht die Bewegung im Vordergrund. „Das Tischtennis-Rundlauf-Turnier ist eines der Programme innerhalb unserer Schulmilchkampagne zu gesunder Ernährung und Bewegung“, erläutert Rachow. Es geht vor allem um Sport und Spaß.

Und dies strahlten die jungen Spieler auch aus: „Das Turnier hat mir sehr viel Spaß gemacht, wir haben auch zwei Mal in der Woche dafür trainiert und auch zu Hause spiele ich gerne Tischtennis“, erzählt Natalie Sube (10) stolz. Sie belegte mit ihrem Team den zweiten Platz für die fünfte Klasse der GHS Kaldenkirchen.

Auch Teamkollegin Carmen Schmitz (12) ist der Meinung: „Es hat Spaß gemacht, aber ich bin auch ein bisschen enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben“, gesteht sie. Aber sie gingen natürlich nicht mit leeren Händen nach Hause, alle Teilnehmer bekamen Taschen und Sportutensilien, damit sie fleißig weiter üben können.

Die Erstplatzierten gewannen für ihre Klasse Schulmilchrationen für eine Woche und qualifizierten sich für das Finale beim Landeswettbewerb am 1. April in Düsseldorf, wo sie gegen die Besten aus ganz NRW antreten werden.

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