Bebauungsplan für Alte Feuerwache in Krefeld wird offengelegt

Neue Wohnungen : 90 Stellplätze reichen laut Stadt für Feuerwache aus

Bebauungsplan für die Florastraße ist Thema in der Bezirksvertretung Mitte.

Die Bezirksvertretung wird am Mittwoch den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes für die Alte Feuerwache zwar nur zur Kenntnis nehmen. Dennoch begrüßen alle Fraktionen das Bauvorhaben an der Florastraße. Nach den Plänen des Krefelder Investors Reiner Leendertz werden unter dem Namen Elisabeth-Höfe in der denkmalgeschützten Feuerwache und in vier noch zu bauenden Mehrfamilienhäusern insgesamt 44 Wohnungen und 14 Gewerbeeinheiten entstehen.

Für den vorhabenbezogenen B-Plan 800 (V) soll ein Wohngebiet festgesetzt werden, in dem neben Wohngebäuden auch Gastronomie, nicht störende Handwerksbetriebe sowie Geschäfts- und Bürogebäude zulässig sind. Wegen der besonderen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und des Interesses der Bürger daran, was in und mit ihrer Alten Feuerwache passiert, wurden im vergangenen Oktober Anwohner und Interessenten durch die Bezirksvorsteherin und die Verwaltung über das Ergebnis des Bieterverfahrens und die Pläne des Investors informiert. Acht Tage lang hatten sie danach die Möglichkeit, Bedenken und Anregungen vorzubringen.

Laut Verwaltung hatten sich die Teilnehmer zu dem Vorhaben positiv geäußert und die Chance genutzt, Fragen zu stellen, vor allem zum Thema Parken. Ein Anwohner sorgte sich, dass jeweils nur ein Stellplatz je Wohneinheit zu wenig sein könnte und in der Folge dann im Wohnquartier geparkt würde. Schließlich sei es heutzutage üblich, dass Paare und Familien zwei Autos hätten.

Auf dem Grundstück der alten Feuerwache werden 90 Stellplätze in einer Tiefgarage für 44 Wohneinheiten und die gewerblichen Nutzungen errichtet. Laut Baurecht reiche das aus, zumal heutzutage Singles und Zwei-Personen-Haushalte bei guter Anbindung an Bus- und Bahnverkehr immer öfter auf das eigene Auto verzichten.