1. NRW
  2. Krefeld

Anwohner der Luisenstraße ärgern sich über halbe Sachen der Stadt

Verkehr in Krefeld : Nur die halbe Lösung für Luisenstraße

Feuerwehr und Anwohner der Krefelder Luisenstraße wünschen sich weniger Parkverkehr. Stadt erlaubt Parken auf dem Gehweg.

Keine halben Sachen machen will die Bezirksvertretung Mitte im Hinblick auf die Luisenstraße. Die ist im Abschnitt zwischen Stephanstraße und Albrechtplatz für Feuerwehr- und Rettungswagen wegen der beidseits parkenden Autos teils nicht zu befahren. Und auch Anwohner wie Udo Lieser wünschen sich dort mit Grün und einseitigem Parken mehr Aufenthaltsqualität in dem einst als Wohnquartier gebauten Straßenzug. Statt den Vorschlag von Anwohnern und Bezirksvertretung (BZV) aber zu prüfen, hat die Verwaltung nun Tatsachen geschaffen. Danach darf der rechte Gehweg auf der Luisenstraße zur Hälfte mit Autos beparkt werden.

eiD Grnnüe ehtant ufa eid unkdnügAgni erd rwnlguaetV in dre ngejütns uStgnzi eriitrtri igaeetrr udn rLiese nud ewieetr rnhAwnoe disn rfruisr.tet „eeWingr alPtz für ägugreßFn, düarf sisrbronleeug rVhkere auf eeinr itenrbeer abhnhF ra– os sltsä hsic sad srgnbeiE dre neMaßmha saefnem,za“mnssu gats reüsgreireBtm tanserK iuwLgd dun rüf die rGnüen ni der VZB ettM.i

scehosBnlse raw atsew naee.dsr Ndhaecm neie erhrFeafhstewetT-ru mi arJh 1220 fua mde hktirtateenbcsnSc ezeigtg ,ethta asds ied ktefEäsirzatn nicht igutedernnh emkdruc,monh aetthn cish nAnworeh um üngnUtzeurst hsdnuec an dei BZV n.edagwt Als öilhcegm ungsöL nsglaehc eis ine giesinteise iessehtegiclwse rPneak dnu am Ende ensei dneje sleceWsh ennei muBa edro eeni ereand rAt onv Buennürgg o.vr asD neied icnth rnu uzr ngen,urrVsöech onnders gores gezcgleiitih ürf isuhcftFlr nud ehnKslüI-ln in red ihsc im mmSeor nzdfeuieeahn dt-ttaiSS.en enEi isrzächnltedgu hßnmaaeM rüf dei ,tadSt ied im lmtopetzizncuahksK eKrfeildlKam„ 32“00 ncsoh evgneslagorch di.rw

Auf„ eedis Weeis reäw tiseslrheclteg ed,wnor sdas die iarehzfgszeaEtnu red weFeherru erod ied hlrfauüblM tinch mrmei iredew eecliteknseb,bn dei fot feneredtutna ‘asR‚re thierubg rwdnee dnu ide Lasreusinetß rhei ewedri nneei Tile eirhs rhaeakstCr cükletrnurezah r,ewüd“ rtäeltreu uwgdiL. tendesatSts raeb abhe die rVunwgtael Ftkaen sefgfaenhc, dei ur„sener gcrslernnphuiü Iede urz nsbrgerrhVugeehuki dun nnBggeüru eds nfilnehtöefc aRums unr rcdhunueezin uehngRnc naet.g“r

ieD nVterwlaug erd attdS rfleKed tha hlebads uetren dne atrgfAu trh,eealn dei lorVähgesc zu früepn – idse rfü iene kirtavtaerte ett.Isdnnan