Anschlag von Halle: Polizei Krefeld erhöht Schutz für Synagoge

Nach Anschlag von Halle : Polizei verstärkt Schutzmaßnahmen für Synagoge in Krefeld

Nach dem Anschlag von Halle hat auch die Polizei in Krefeld Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Krefelds Oberbürgermeister hat zu einem Gespräch über vorbeugende Maßnahmen ins Rathaus geladen.

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle hat auch die Polizei in Krefeld Schutzmaßnahmen verstärkt. Die Synagoge an der Wiedstraße werde nun rund um die Uhr bewacht, erklärte eine Sprecherin unserer Redaktion. Das sei vom NRW-Innenministerium angewiesen worden. Zuvor sei das Gebäude in einzelnen Zeitabschnitten durch Beamte bewacht worden.

Die Schutzmaßnahmen vor israelisch-jüdischen Einrichtungen würden „beträchtlich erhöht“, hatte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums bereits am Mittwoch — kurz nach der Bluttat —  bestätigt.

Die Polizei in Krefeld informierte auch bei Facebook über die verstärkten Schutzmaßnahmen. „Unsere Anteilnahme gilt den Opfern und ihren Hinterbliebenen“, heißt es in dem Beitrag der Beamten weiter.

Ein Zeichen der Solidarität hatte unter anderem auch die NS-Dokumentationsstätte gesetzt. Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer lud zu einem Gespräch ins Rathaus, um vorbeugende Maßnahmen zu diskutieren.

(pasch)
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