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Altlasten-Verdacht wird überprüft

Stadtteile : Lunkebeins Kull: Bericht erst 2019

Gelände für Kita-Neubau wird nicht mehr untersucht.

Das Rätselraten um eine mögliche Belastung der Fläche Randstraße/Lunkebeins Kull geht weiter. Wie die Verwaltung in der Stellungnahme den Politikern in der Bezirksvertretung West mitteilte, ist zwar ein Gutachterbüro bereits Ende seit Juni dabei, die Werte auf dem Gelände, auf dem ein Kita-Neubau geplant ist, zu überprüfen. Ergebnisse wird es aber voraussichtlich erst im Frühjahr 2019 geben.

„Es ist ein mehrstufiges Verfahren geplant. Zuerst werden rasterförmig Rammkernsondierungen abgeteuft und Oberbodenmischproben genommen“, heißt es in einem Schreiben des Fachbereichs Umwelt und Verbraucherschutz. Je nach Ergebnis dieser Proben sollen weitere Schritte eingeleitet werden. Zudem sind für einige weitere Punkte in dem Bereich tiefere Bohrungen geplant. Zusätzlich soll das Grundwasser untersucht werden.

Der Untersuchungsbereich bezieht sich laut Stadt jedoch nur noch auf den Teil der an der Randstraße ansässigen Sportanlagen und angrenzende Teilbereiche. Zu Proben im Gebiet, auf dem die Kita gebaut werden soll, verweist die Stadt auf ein Gutachten aus dem Jahr 2011. Dieses hatte ergeben, dass das Gelände unter anderem durch Rückstände von Schwermetallen belastet ist. Geplant ist in dem Bereich demnach eine 90 Zentimter tiefe Auskofferung sowie den Austausch der Erde und den Einbau einer Grabesperre auf dem Kita-Gelände. Die „Lunkebeins Kull“ soll in den 50er Jahren als wilde Müllkippe für Chemikalien genutzt worden sein.