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Alles Wissenswertes zu Krefeld im neuen Geoportal der Stadt

Daten und Fakten : Alles Wissenswerte zu Krefeld im neuen Geoportal

Auf der Suche nach Radrouten, unbebauten Grundstücken, „Stolpersteinen“, Gebetshäusern oder dem Sortennamen von Straßen- und Parkbäumen hilft ein Blick auf die Informationskarten im Netz.

Die Kartographen und Vermessungsingenieure bei der Stadtverwaltung kennen Krefeld wie ihre Westentasche. Wo sind Baulücken oder bisher kaum genutzte rare Grundstücke, die für eine Wohnnutzung geeignet und sofort bebaubar sind? Oder welche Allee-Bäume stehen auf der Bismarckstraße Richtung Moerser Platz? Wie alt sind die einzelnen Exemplare? Wer einfach nur wissensdurstig ist oder gezielt wichtige Angaben für ein Vorhaben sucht, findet die Antworten auf dem umfangreichen Geoportal der Stadt.

Bei der Vorstellung des neuen Plans der Religionen am vergangenen Donnerstag hatte Volker Steinbeck vom Vermessungs- und Katasterwesen auf die inzwischen auf acht angewachsenen Geoportale hingewiesen, in denen die Stadt verschiedene Landkarten, Luftbilder und viele zusätzliche Informationen aus unterschiedlichen Themengebieten kostenlos anbiet. Nur Wenigen sind sie bislang bekannt. Im Angebot sind derzeit das Geoportal Krefeld, in dem gezielt nach einer Adresse gesucht werden kann und im nächsten Schritt die genaue Kartierung des Grundstücks samt Bebauung angezeigt wird. Weitere Themenbereiche sind Bauen und Planen, das Baulandkataster, Natur, der Plan der Religionen, die Orte der Stolpersteine in Krefeld, die Funktionen und Werkzeuge der Geoportale sowie das Geoportal Niederrhein.

Wer wissen möchte, wie er am schnellsten und sichersten mit dem Rad durch die Stadt kommt, der kann auf dem Geoportal Krefeld links oben auf „Themen“ klicken, darunter auf „Fachdaten“ gehen, als nächsten Schritt auf „Freizeit“ und darunter auf „Radrouten“ klicken, und schwups, werden die Radrouten in Krefeld Rot angezeigt. Klickt man dann eine einzelne Linie an, werden weitere Informationen angezeigt: Zum Beispiel die Strecke über die Uerdinger- und Rheinstraße Richtung Ostwall, Loh- und Petersstraße, die als „Krefelder Architekturroute“ ausgewiesen wird, einen festen Belag hat, vom Status her aktuell ist und noch eine Verlinkung bereit hält zum Radrouten-Planer NRW.

In den Geoportalen stecken zahlreiche Daten, Kartenmaterial und viel Arbeit. Zum Beispiel sind in dem Geoportal Bauen und Planen Bebauungspläne, der Flächennutzungsplan, Satzungen und Denkmäler hinterlegt. Wer mit dem Mauszeiger über die jeweilige Karte fährt, bekommt die entsprechenden Infos angezeigt. Immer kann der Betrachter wählen zwischen einer Gesamtansicht von Krefeld oder einer einzelnen Stelle im Stadtgebiet.

Auf der Bismarckstraße Richtung Moltke-Platz stehen übrigens laut des Naturportals Berg-Ahorn-Bäume. Einer der Ältesten ist von 1890. Der Winter kann kommen. Auch von zu Hause aus kann jeder damit Krefeld entdecken.