Ärger um Schwimmbad soll gelöst werden

Schwimmbad : 10 000 Euro für Pumpen im Hülser Bad

SPD, Grüne und FDP legen Pläne für den Haushalt vor.

Um das Thema kam in Hüls in diesem Sommer keiner vorbei. Die Schließungen des Freibads und die damit einhergehende Zukunftsdebatte um das Schwimmbad sorgten im Stadtteil für viele Diskussionen. 2019 soll alles besser werden, ist sich die Verwaltung sicher. Das Bad soll umgewidmet werden: vom Freibad zum Naturbad. Dann sollen Trübungen im Wasser nicht mehr zur Folge haben, dass das Bad geschlossen werden muss, weil eine Regelung zur Sichttiefe entfallen würde.

Dennoch gehen Stadt und Politik davon aus, dass das Wasser in Hüls von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden muss. In den vergangenen Jahren half dabei die Freiwillige Feuerwehr, die samstags anrückte und das Becken leerpumpte. „Das können wir in Zukunft nicht weiter verlangen. Deshalb beantragen wir, für das Haushaltsjahr 2019 10 000 Euro zur Installation von zwei eigenen Pumpen auf dem Gelände des Freibads zur Verfügung zu stellen“, sagt Bezirksvorsteher Hans Butzen zum Antrag der Koalition aus SPD, Grüne und FDP.

Bade-Experten kommen nach Hüls, um die Situation zu prüfen

Empfohlen wurde die Maßnahme laut Butzen von Sportdezernent Markus Schön und Matthias Pasch, Leiter des Sport- und Bäderamtes. In den kommenden Wochen seien zudem Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Badewesen vor Ort, um sich die Situation im Hülser Schwimmbad anzusehen. Dann soll entschieden werden, ob möglicherweise eine eigene Filteranlage für das Bad installiert werden muss.

Weitere 150 000 Euro sollen für einen barrierefreien Zugang zum Hülser Rathaus im Haushalt eingestellt werden. Gleichzeit soll die Stadtverwaltung den Modernisierungsbedarf des Gebäudes ermitteln. hoss

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