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Meinung: Ärger ist verdient

Meinung : Ärger ist verdient

Dieses Dilemma ist vor allem für die Stadtverwaltung ein nicht wegzudiskutierender Imageschaden. Es zeigt deutlich die Schwächen eines — in diesem Fall — sehr behäbigen Verwaltungsapparates auf.

Ärger und Spott sind ehrlich verdient. Wer auch nur im Entferntesten Berührungspunkte mit der Gesamtschule am Kaiserplatz hat, kommt aus dem Kopfschütteln kaum heraus. Wer gern auf „das schwerfällige Beamtentum“ schimpft, reibt sich die Hände. Selbst Schuld. Vielleicht hätte man an der Schule ahnen können, dass eine feste Bühne und ein Truck unterschiedlich behandelt werden müssen. Aber, ganz abgesehen vom Bürokratie-Wanhsinn: Es dauerte sechs Wochen, bis der Hinweis kam. Da war es zu spät für das Fest. Das ist grotesk.