Achtung: Die Schule beginnt

Achtung: Die Schule beginnt

Zehn- bis 14-Jährige sind am meisten gefährdet.

Krefeld. Auf die besondere Rücksicht der motorisierten Verkehrsteilnehmer sind ab heute wieder zahlreiche Schüler angewiesen - die i-Dötze, die sich zum ersten Mal auf den Weg zur Schule machen und alle anderen Kinder, die von der Grundschule auf weiterführende Schulen wechseln. Gerade diese Kinder haben nun deutlich längere Schulwege; sie sind mit Fahrrad, Bus oder Bahn noch unsichere und ungeübte Verkehrsteilnehmer.

Die Polizei ruft die Unfallstatistik vom vergangenen Jahr in Erinnerung: Bei 17 Schulwegunfällen erlitten zwei Schüler schwere und 16 leichte Verletzungen. Zehn der verunglückten Kinder waren mit dem Fahrrad unterwegs. Am meisten gefährdet ist die Altersgruppe der Zehn- bis 14-Jährigen.

Keinesfalls sollten, so die Polizei, Schulneulinge aufs Fahrrad gesetzt werden. Denn selbst nach der Radfahrprüfung im vierten Schuljahr ist es für Kinder schwierig, selbst einfache Verkehrssituationen selbstständig zu meistern.

Besonders gefährlich ist das Abweichen vom empfohlenen bzw. geübten Schulweg, das gedankenlose plötzliche Betreten der Fahrbahn hinter Sichthindernissen, die Benutzung des Radweges auf der falschen Seite, unachtsames Abbiegen und Einfädeln in den fließenden Verkehr. Eltern legt die Polizei dringend ans Herz, die Halteverbotszonen vor Schulen zu beachten - damit die Sicht auf die Kinder stets frei ist.