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A57: Mann aus Krefeld liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei

Als Geisterfahrer über die A57 : Mann aus Krefeld liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei

Eine wilde Verfolgungsjagd über Krefelds Straßen und die A57 hat die Polizei am zweiten Advent beschäftigt. Auch das Ende war offenbar filmreif - glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Eine wilde Verfolgungsjagd über Krefelds Straßen und die A57 hat sich ein Autofahrer am Sonntag mit der Polizei geliefert, los ging es laut den Angaben der Polizei am Morgen gegen 7.40 Uhr: Beamte der Polizei wollten ein Auto mit zwei Männern auf der Düsseldorfer Straße kontrollieren, „der Fahrer ignorierte jedoch das Signal und flüchtete mit sehr hoher Geschwindigkeit vor dem Streifenwagen über die Mündelheimer Straße, alte Krefelder Straße und Uerdinger Straße“, heißt es im Bericht der Polizei. Bei der Flucht habe der Fahrer zwei auf Rot stehende Ampeln missachtet und den BMW innerorts auf mehr als 100 km/h beschleunigt.

Als Geisterfahrer geht es über die A57 bei Krefeld

Drei Minuten nach dem Kontrollversuch der Polizei sei der BMW an der Anschlussstelle Krefeld-Zentrum in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die A57 in Richtung Moers gefahren. An der Ausfahrt Krefeld-Gartenstadt wendete er nach den Angaben und fuhr auf der A57 zurück in Richtung Köln, „an der Ausfahrt Krefeld-Zentrum verließ er die Autobahn wieder“, so die Polizei.

Filmreif ging es laut Polizeibericht weiter: „Da ein Reifen beschädigt war, musste der Mann die Fahrt verlangsamen. Er stoppte an der Vadersstraße das Auto. Während er zu Fuß flüchten konnte, nahmen die Beamten zunächst den 32-jährigen Beifahrer aus Aachen am Auto fest.“

Den 29-jährigen Fahrer entdeckte die Polizei nach eigenen Angaben schließlich in einem Vorgarten am Glockenspitz. Der Krefelder habe keine gültige Fahrerlaubnis und sei bereits polizeibekannt.

Das Auto ist nach den Angaben der Polizei auf einen Mann aus Aachen zugelassen. Ermittlungen zum Hintergrund der Tat dauern an.

(red)