Schweigemarsch und Kundgebung Krefelder „Aufstand“ gegen Antisemitismus

Krefeld · Gut 400 Bürger setzten erneut ein starkes Zeichen der Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde. Mit dabei auch der Vorsitzende der islamischen Union in Krefeld sowie die Spitzen der katholischen und evangelischen Kirche.

 Ein eindrucksvoller Schweigemarsch zog durch die Fußgängerzone in der Innenstadt zum Rathaus.

Ein eindrucksvoller Schweigemarsch zog durch die Fußgängerzone in der Innenstadt zum Rathaus.

Foto: Jochmann

Schon die Gedenkfeier an die Pogromnacht am 9. November war mit mehr als 400 Teilnehmern in Krefeld eine eindrucksvolle Solidaritätsadresse an die jüdische Gemeinde. Dass sie am Freitagnachmittag fast aus dem Stand wiederholt werden konnte, war umso bemerkenswerter. Wiederum gut 400 Krefelder trafen sich unter dem Motto „Aufstehen gegen Antisemitismus“ auf dem Platz an der Alten Synagoge und zogen in einem Schweigemarsch – begleitet von einem stattlichen Polizeiaufgebot – über Neumarkt, Hoch- und Rheinstraße vor das Rathaus, wo eine Kundgebung folgte.