NRW: Klimaaktivisten wollen gegen Kohle-Kompromiss auf die Straße

NRW: Klimaaktivisten wollen gegen Kohle-Kompromiss auf die Straße

Klimaaktivisten wollen aus Protest gegen den Kohle-Kompromiss auf die Straße gehen. „Noch 20 Jahre Kohlekraft sind 20 Jahre Kohlekraft zu viel. Dem stellen wir uns entgegen“, sagte die Sprecherin des bundesweiten Aktionsbündnisses Ende Gelände, Nike Mahlhaus, am Samstag.

Mit dem von der Kohlekommission verabschiedeten Konzept werde es unmöglich, das Paris-Ziel zu erreichen und die Erderwärmung bei weniger als 1,5 Grad zu halten.

„Die Konzerne bekommen hier Geld für nichts“, kritisierte Mahlhaus. Was mit dem Hambacher Wald und den bedrohten Dörfern an den Tagebauen passiere, stehe nicht fest. Das Aktionsbündnis werde am Freitag in einer Protestaktion die Straßen am Berliner Invalidenpark „fluten“. Die Proteste im Hambacher Forst seien erst der Anfang gewesen.

Der Wald am Rand des nordrhein-westfälischen Braunkohle-Tagebaus Hambach sollte nach dem Willen des Energiekonzerns RWE gerodet werden, um die darunterliegende Braunkohle zu fördern. Dagegen gab es vor Ort heftigen Widerstand und bundesweite Proteste. Ein Gericht hatte die Rodung, die von den Behörden genehmigt war, vorerst gestoppt.

PM Ende Gelände

(dpa)
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