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Kempener Karneval

Stühlerücken beim KKV : KKV: Heinz Börsch gibt sein Amt weiter

Neuer Geschäftsführer für den Kempener Karnevals-Verein ist Prinz Thomas Härtel.

Heinz Börsch war lange Zeit das Gesicht des Kempener Karnevals. Nun hat er sein Amt als Geschäftsführer der Kempener Karnevals-Vereins (KKV) abgegeben, und zwar in die Hände von Thomas Härtel. Dieser ist bereits Kempens neuer Karnevalsprinz, auch wenn seine Proklamation aufgrund der Coronapause noch aussteht.

Und Härtel wurde bereits ausgiebig von Börsch in seine neuen Aufgaben eingewiesen. „Wir haben ihn sechs Jahre zu Heinz in die Lehre geschickt, um auf Nummer sicher zu gehen“, sagte KKV-Vorsitzender Gottfried Willmen am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung, als er im Namen des Vorstandes Thomas Härtel als Nachfolger von Heinz Börsch vorschlug.

Gegenkandidaten gab es keine, Gegenstimmen auch nicht. Dafür Zufriedenheit bei allen Beteiligten. „Ich bin bereit“, versicherte Härtel. Und Börsch befand: „Ich hatte seit 1992 als Geschäftsführer viele schöne Jahre mit vielen Aufgaben und guten Entwicklungen für den Kempener Karneval. Ich habe den Karneval gelebt, gefeiert und gestaltet.“ Aber nun sei es an der Zeit, sein Amt in jüngere Hände zu geben. Er wünsche seinem Nachfolger „gute Arbeit, ein gutes Händchen und gutes Gelingen“.

Darüber hinaus berichtete Schatzmeister Christian Alberts bei der Versammlung aufgrund der ausgefallenen Session von „überschaubaren Bewegungen“ in der Kasse. Allerdings sei diese recht gut gefüllt, durch die Einnahmen aus dem Sessionsheft, denen eben leider wenige Ausgaben für Veranstaltungen gegenüberstanden.

Dies werde sich aber in der kommenden Session hoffentlich ändern, denn man habe „einiges vor der Brust“, so Alberts. Er wurde bei den Vorstandswahlen als Kassenführer wiedergewählt, ebenso Schriftführer Werner Cembrowski und Zugleiter Theo Balters.

Karneval 2023: Party am
Samstag muss ausfallen

Mit Blick auf die kommende Session plant der KKV zunächst mit einem recht regulären Ablauf. „Wir gehen das Ganze erst mal normal an“, so Gottfried Willmen. Die Prinzenproklamation im Kolpinghaus am 12. November sei fertig geplant.

Am Altweiberdonnerstag, das ist der 16. Februar, werde wieder ein Zelt auf dem Buttermarkt stehen, welches auch am Sonntag und Rosenmontag geöffnet werden soll. „Nur der Samstag muss leider ausfallen“, so Willmen. Der Platz für die Veranstaltung sei leider in diesem Jahr bereits anderweitig vergeben. „Wir hoffen, dass dies im darauffolgenden Jahr wieder anders aussieht.“