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Kempen: Nächste Entwicklungen im Hospital

Kempener Krankenhaus : Nächste Entwicklungen im Hospital

Im Kempener Krankenhaus wird derzeit der C-Trakt saniert. Ein weiteres Projekt sind neue Parkplätze an der Von-Broichhausen-Allee.

Nun ist es schon etwa acht Jahre her, dass das Hospital in einer enormen finanziellen Schieflage war. Im Januar 2012 übernahm das bayerische Unternehmen Artemed das angeschlagene Kempener Krankenhaus, um es in die Medizin der Neuzeit zu führen. Um es wieder profitabel zu machen. Nach Angaben des Unternehmens ist das Hospital weiterhin auf einem guten Weg. Davon überzeugten sich jüngst Landrat Andreas Coenen und Bürgermeister Volker Rübo bei einem gemeinsamen Termin.

Im Zuge dieser positiven Entwicklung des Hauses ist es seit 2012 so, dass eigentlich immer irgendwo etwas verändert bzw. saniert wird. So zum Beispiel derzeit im sogenannten C-Trakt des Hauses. Diesen erreicht man, wenn man vom Haupteingang aus sofort rechts abbiegt. Im Gebäudeteil mit unter anderem Patienten-Anmeldung und Reha-Abteilung wird derzeit renoviert. Davon zeugt unter anderem ein Gerüst. Detaillierte Angaben zu den Arbeiten konnte Artemed-Sprecherin Esther Fernholz bis zum Redaktionschluss am Mittwochabend nicht machen.

Gleich vor dem Gebäudetrakt C stehen in einigen Monaten weitere Arbeiten an. Wie die Artemed-Geschäftsführung auf Anfrage bestätigt, will das Krankenhaus dort 16 zusätzliche Parkplätze schaffen. Damit soll zum einen der Bedarf des Hospitals, aber auch der des neuen Ärztehauses an der Von-Broichhausen-Allee gedeckt werden. Im Zusammenhang mit diesem Stellflächen-Projekt liegt der Stadt Kempen auch eine Anfrage vor, die Poller in der Mitte der Von-Broichhausen-Allee zu entfernen. So könnte eine Durchfahrt von beiden Seiten – sowohl von der Berliner Allee als auch vom Heyerdrink aus – ermöglicht werden. „Dieser Plan liegt uns vor“, so der künftige Technische Beigeordnete Torsten Schröder. Dazu befinde sich die Verwaltung mit Artemed im guten Austausch.

Derzeit verfügt das Hospital nach eigenen Angaben über „deutlich mehr als 100 Parkplätze“. Im Zufahrtsbereich von Dämkesweg, Heyerdrink und Ludwig-Jahn-Straße wird es aber meist eng bei der Parkplatzsuche. So ist der Bereich zwischen Ludwig-Jahn-Sportplatz und Hospital-Haupteingang auf der Krankenhaus-Homepage mit dem Zusatz „wochentags sehr voll“ versehen. Von daher sollen die zusätzlichen Parkplätze nun eine Entlastung bringen – auch unter Berücksichtigung des neuen Ärztehauses mit LVR-Tagesklinik und der Unfallpraxis von Dr. Vogel.

Vor einem weiteren Bauprojekt steht der Betreiber des Hospitals auch mit Blick auf das Areal des früheren Cafés. Dieses ist seit Ende 2018 geschlossen. „Das alte Café ist als Erweiterungsfläche für unser klinisches Angebot vorgesehen“, wird Geschäftsführer Thomas Paßers in einer schriftlichen Stellungnahme aus der Pressestelle zitiert. Ob es dafür schon konkrete Ideen gibt, ist offen. Auf Nachfrage machte die Artemed-Pressestelle bis Mittwochabend dazu keine Angaben.