Grevenbroich: 44-Jähriger bei Streit schwer verletzt - Mordkommission ermittelt

Streit in Grevenbroich eskaliert : 44-Jähriger schwer verletzt - Mordkommission ermittelt wegen versuchter Tötung

Ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert. Einer der beiden Männer wird niedergestochen. Jetzt ermittelt die Mordkommission der Polizei Düsseldorf.

Am späten Dienstagabend wurde die Polizei wegen einer Ruhestörung nach Grevenboich-Allrath gerufen. Mehrere Personen würden sich lauthals auf der Straße streiten. Jetzt ermittelt die Mordkommission wegen versuchter Tötung. Das Opfer, ein 44-Jähriger, erlitt schwere Verletzungen. Ein Verdächtiger kam in Untersuchungshaft.

Was ist passiert

Es war gegen 23.10 Uhr als die Polizei zu einer lauten Streiterei nach Grevenbroich-Allrath gerufen wurde. Wenig später wurde auch eine Schlägerei gemeldet. Als die Beamten eintrafen, fanden sie auf der Neurather Straße einen schwerverletzten Mann mit Stichwunden vor, teilte die Polizei mit. Die Beamten kümmerten sich um den 44-Jährigen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Im Laufe der Ermittlungen und einer Fahndung nahm die Polizei einen 34-jährigen Mann fest. Nach ersten Einschätzungen war es in einer Wohnung an der Neurather Straße zu einem Streit zwischen den beiden Männern gekommen, der eskalierte. Dabei wurde nach ersten Erkenntnissen der 44-Jährige Mann von dem 34-jährigen Mann schwer verletzt. Es bestehe der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes.

Männer standen unter Alkohol

Noch in der Nacht wurde unter Leitung der Polizei Düsseldorf eine Mordkommission eingerichtet. Nach derzeitigen Informationen standen die Beteiligten unter Alkoholeinfluss. Blutproben wurden durch einen Bereitschaftsarzt entnommen. Die Polizei stellte ein Messer sicher, bei dem es sich um das Tatwerkzeug handelt.

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat am Donnerstag beim Amtsgericht in Mönchengladbach den Erlass eines Untersuchungshaftbefehles wegen Verdachts des versuchten Mordes beantragt. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft an.

Nach derzeitigem Informationsstand besteht beim Verletzten keine Lebensgefahr. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.

(red)