Wetter: Erster Schnee in der Region - Glättegefahr auf den Straßen

Wetter : Erster Schnee in der Region - Glättegefahr auf den Straßen

Pünktlich zum dritten Advent wird es winterlich: In Wuppertal, Krefeld und Düsseldorf hat es in der Nacht geschneit. Vielen Autofahrern dürfte die Wetterlage weniger gefallen.

In Wuppertal sind seit dem frühen Morgen alle verfügbaren Streufahrzeuge unterwegs. Bei eisigen Temperaturen erwartet die Wuppertaler Straßenreinigung bis zum Mittag teils kräftigen Schneefall.

Bis in den Sonntagvormittag hinein kann es östlich des Rheins verbreitet noch Frost zwischen 0 und -3 Grad geben, im höheren Bergland bis -7 Grad, meldet der Deutsche Wetterdienst. Vom Rheinland nach Osten soll es schneien, ganz im Westen kann es vereinzelt auch gefrierender Regen mit örtlichem Glatteis geben. Dabei etwas Neuschnee, im Flachland meist 1 bis 3 Zentimeter, im Bergland auch um 5 Zentimeter. In der Nacht zum Montag besteht Glättegefahr.

Vor allem im höheren Bergland kann es ab Sonntagabend örtlich Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter geben.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) schneite es besonders in Winterberg im Sauerland bei minus sieben Grad. Auch in Westfalen bildete sich bei minus drei Grad eine zentimeterdicke Schneedecke, wie eine DWD-Meteorologin sagte.

Im Tagesverlauf seien im Ruhrgebiet steigende Temperaturen zu erwarten, im Sauerland jedoch weiterhin Minusgrade. Auch in Westfalen bleibe es frostig. Zur Nacht erwarten die Meteorologen zwar keine großen Niederschlagsmengen. Mit überfrierendem Schneeregen und Glätte sollten Autofahrer und Fußgänger aber trotzdem rechnen, so die Meteorologin weiter.

In Winterberg macht der echte Schnee das Skivergnügen perfekt: Am Samstag haben dort die ersten Skipisten geöffnet, 25 Zentimeter Kunstschnee liegen dort, sagte eine Sprecherin der Wintersport-Arena Sauerland. Auch im Skigebiet Ruhrquelle können Wintersportler bereits rodeln oder Ski fahren.

Neblig und mit einer Schneedecke von 35 Zentimetern zeigte sich der Brocken den Spaziergängern. „Vom Nebel ließen sich nur wenige abhalten und genossen das winterliche Wetter“, sagte Ingo Nitschke vom Deutschen Wetterdienst (DWD) auf dem mit 1141 Metern höchsten Berg in Norddeutschland. Mit minus acht Grad am Tag war es sehr frostig. Anfang Dezember waren die ersten zwei Zentimeter Neuschnee gefallen. Wenn es in dem Tempo weitergehe, könnten sich die Wintersportfreunde bald freuen, sagte Nitschke. „Zum Rodeln und für eine zünftige Schneeballschlacht reicht es aber allemal“, sagte eine Sprecherin der Tourist-Information Schierke. Für das Spuren der Loipen im Sportgebiet sei es noch zu früh.

Pünktlich zum dritten Advent schneit es am Sonntag wieder - zumindest in Teilen von Deutschland. Da die Niederschläge laut Wetterdienst aber teils auch als gefrierender Regen niedergehen, könne es auf den Straßen glatt werden. Eine seriöse Prognose zu einer möglichen „weißen Weihnacht“ sei noch nicht möglich.

(red/dpa)
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