Finanzielle Unterstützung Erste 400 Schulen haben Startchancen-Angebot angenommen

Düsseldorf · Schulen in schwierigen sozialen Lagen erhalten künftig mehr Geld von Bund und Land. Die ersten 400 Schulen hat NRW ausgewählt - sie alle wollen mitmachen.

Ein Fenster einer an einer Schule ist zum Lüften geöffnet.

Ein Fenster einer an einer Schule ist zum Lüften geöffnet.

Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

Alle 400 ausgewählten Schulen in schwierigen sozialen Lagen in Nordrhein-Westfalen wollen beim Startchancen-Programm mitmachen. Sämtliche eingeladenen Schulen hätten das Angebot angenommen, sagte NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Damit werden die Schulen - zumeist sind es Grundschulen - ab dem neuen Schuljahr finanziell besonders unterstützt. Weitere 520 NRW-Schulen werden zum Schuljahr 2025/26 in das milliardenschwere Startchancen-Programm von Bund und Ländern aufgenommen. Sie sollen nach Angaben Fellers bis zum Jahresende eingeladen werden.

Die meisten Schulen der ersten Runde des Förderprogramms wurden in Köln, Essen, Wuppertal, Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen ausgewählt. Der Schwerpunkt der Förderung der Schülerinnen und Schüler liege auf der Stärkung der Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen sowie der sozialen und emotionalen Kompetenzen der Schüler, sagte Feller.

60 Prozent der Mittel aus dem Startchancen-Programm sind für die Primarstufe, besonders Grundschulen vorgesehen. Mit dem Rest werden weiterführende Schulen - zumeist Haupt-, Real- und Gesamtschulen - sowie Berufskollegs gefördert. Mit dem Startchancen-Programm wollen Bund und Länder gezielt bundesweit etwa 4000 Schulen in schwierigen Lagen stärken, davon mehr als 900 in NRW. NRW erhält aus dem Startchancen-Programm rund 2,3 Milliarden Euro vom Bund und investiert Landesmittel bis zu demselben Umfang. Bei der Auswahl kann NRW auf einen aktualisierten Schulsozialindex zurückgreifen. Berücksichtigt werden dabei als zentrale Kriterien der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sowie die Armutsgefährdung.

© dpa-infocom, dpa:240524-99-150005/2

(dpa)
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