Fußball-Großevent in Düsseldorf Zahlreiche Straßensperrungen und Umleitungen während der EM

Düsseldorf · Fünf EM-Spiele in Düsseldorf, Zehntausende Fans in der Stadt. Die einen haben ein Ticket ergattert und wollen zur Arena, die anderen in die Fan-Zonen in der Innenstadt. Jetzt gibt es ein Konzept, mit dem das ärgste Verkehrschaos verhindert werden soll. Der Überblick.

 Der Name des regulären Sponsors ist bereits von der Außenfassade der Merkur-Spiel-Arena entfernt. Stattdessen ist dort jetzt das Logo der Fußball-Europameisterschaft zu sehen.

Der Name des regulären Sponsors ist bereits von der Außenfassade der Merkur-Spiel-Arena entfernt. Stattdessen ist dort jetzt das Logo der Fußball-Europameisterschaft zu sehen.

Foto: RP/Marie Bockholt

(csr) Drei Vorrundenspiele, ein Achtelfinale und ein Viertelfinalspiel der EM 2024 werden in Düsseldorf ausgetragen. Für einen reibungslosen Ablauf in den Fan-Zonen werden die Straßen im direkten Umfeld zeitweise gesperrt. Das betrifft vor allem die Tage, an denen in Düsseldorf EM-Spiele stattfinden. Anwohner erhalten eine Durchfahrtberechtigung.

Zu Fuß zur Arena Düsseldorf

Der Weg am Rhein entlang in Richtung in Arena wird während der EM zum „Rhein-Walk“, einem speziellen Pfad für Fußballfans, der vom Burgplatz bis zur Arena
führt.

Mit der Rheinbahn zum Stadion

Die Rheinbahn verdichtet während der Europameisterschaft den Takt.

Mit dem Fahrrad oder
E-Scooter zur Arena

An der Cecilienallee und Rotterdamer Straße können Zweiradfahrende die gewohnten Wege nutzen. Fahrräder und E-Scooter können jedoch nicht direkt an der Arena abgestellt werden. Am Rheinbad – nördlich der Arena – wurde eine Abstellmöglichkeit eingerichtet, ebenso an der Rotterdamer Straße in Höhe der Schnellenburg. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Stadion.

An den Spieltagen in Düsseldorf werden Radfahrer am Lohauser Deich ab der Flughafenbrücke abgeleitet. Die Umleitung führt über den Heiligenweg in Richtung Niederrheinstraße und von dort über Freiligrathplatz und Kaiserswerther Straße.

Veränderte Radverkehrsführung am Rheinufer

Rechtsrheinisch wird zwischen Kniebrücke und Oberkasseler Brücke eine Umleitung eingerichtet. In beiden Fahrtrichtungen sind die Umleitungen ausgeschildert.

Sharingstationen an den Fan-Zonen und beim Public Viewing

Die Sharingstationen an den Standorten Mühlenstraße, Grabbeplatz, Reuterkaserne, Gustaf-Gründgens-Platz und Ratinger Straße werden gesperrt. Aktuelle Informationen zu Abstellmöglichkeiten gibt es über die Apps der jeweiligen Anbieter.

Temporäre Straßensperrungen

An den Spieltagen werden die Heinz-Ingenstau-Straße, die Straße Am Staad und die Rotterdamer Straße für Autos gesperrt. Gleiches gilt in Teilen auch für die Beckbuschstraße, Stockumer Kirchstraße und Cecillienallee. An der Beckbuschstraße, der Kaiserswerther Straße zwischen Beckbusch- und Stockumer Kirchstraße, in der Nordparksiedlung, Weiße Siedlung sowie Reeser Straße bis Uerdinger Straße werden sogenannte Anwohnerschutzzonen ausgewiesen. Die Zufahrten erfolgen über Kontrollstellen.

Durch Fan-Bewegungen sowie An- und Abreiseverkehr kann es besonders an der Niederrheinstraße zwischen Freiligrathplatz und Stockumer Höfe zu Verzögerungen kommen. Davon sind auch die Buslinien 730, 760 und M1 betroffen.

Der Taxistand am Burgplatz wird an die Heinrich-Heine-Allee (Hausnummer 12 - 23 sowie 29 - 43) verlegt. Auch auf dem Schadowplatz sowie an den Trainingsstätten Rather Waldstadion und am Flinger Broich kann es zu Einschränkungen kommen.

Park+Ride-Angebote nutzen

Für Besucher, die mit dem Auto kommen, stehen links- wie rechtsrheinisch verschiedene Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Sie sind an den wichtigsten Einfallstraßen ausgeschildert.

Linksrheinisch anreisende Besucher sollten Park+Ride-Plätze entlang der Rheinbahnlinien U70, U75 und U76 zum Beispiel „Haus Meer“ oder „Simon-Gatzweiler-Platz“ nutzen und dort in die Bahnen umsteigen.

Der P+R-Platz „Haus Meer“ in Meerbusch ist von der A57 – Ausfahrt 16 Bovert – zu erreichen. Mit den Linien U70 und U76 geht es von dort aus direkt bis zur Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“. Der P+R-Platz „Simon-Gatzweiler-Platz“ wird über die B7 und die Ausfahrt Heerdt am Heerdter Lohweg angefahren. Von dort fährt die U75 ab Haltestelle „Heerdter Krankenhaus“ in die Innenstadt, genauso wie vom P+R-Platz „Am Kaiser S“ mit gleichnamiger Haltestelle in Neuss. Diese Parkmöglichkeit ist am schnellsten von der A 52 – Ausfahrt 14 Büderich – über die Kevelaererstraße und Burgunderstraße zu erreichen.

Wer von Süden kommt, hat die Wahl zwischen Südpark und Südfriedhof. Der P+R-Platz „Am Südfriedhof“ ist über die B1, Südring, in Düsseldorf-Bilk zu erreichen. Von dort geht ab Haltestelle „Südfriedhof“ die Straßenbahn 709 in Richtung Hauptbahnhof. Ebenfalls in Bilk an der Universitätsstraße liegt der P+R-Platz „Südpark“ mit 250 Stellplätzen. Ab dort fahren die Stadtbahnen U72, U73 und U79 bis „Heinrich-Heine-Allee“.

Besucher, die von Osten über die Bergische Landstraße in die Stadt fahren, stellen ihr Auto am besten auf dem P+R-Platz „Gerresheim Krankenhaus“ in Düsseldorf-Gerresheim ab. Von der gleichnamigen Haltestelle fährt die Linie U83 bis „Heinrich-Heine-Allee“ und die Linie 709 bis zum Hauptbahnhof. Zudem bietet sich der P+R-Platz „Staufenplatz“ mit 300 Stellplätze in Düsseldorf-Grafenberg an. Von dort verkehren die Linien U73, U83 und 709.

(csr)