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NRW: Ein Bewegungspark für Bösinghoven

NRW : Ein Bewegungspark für Bösinghoven

Der Standort auf einer Wiese an einer beliebten Joggingstrecke gilt als ideal. Zunächst wird nur eine Basisversion gebaut.

Die drei Bewegungsparks in Meerbusch sind beliebt, die Geräte werden viel genutzt. Besonders die Anlage in Osterath kommt bei Sportlern gut an. Auch der Bürgerverein Bösinghoven ist im vergangenen Jahr auf die Verwaltung zugekommen mit der Bitte, auch dort einen solchen Gerätepark zu errichten. „Der Verein hat dafür seine finanzielle wie auch tatkräftige Unterstützung zugesagt“, berichtete im Sportausschuss Michael Betsch, als Fachbereichsleiter der Verwaltung unter anderem für die städtischen Grünflächen zuständig. Den Mitgliedern im Sportausschuss gefiel die Idee.

Auch die Verwaltung befürwortet das Projekt und hat im Haushalt 22 000 Euro für einen Park in Bösinghoven eingestellt. Ein weiterer Zuschuss durch einen privaten Förderer steht in Aussicht. Mehr noch: Der Bürgerverein hat auch direkt einen Standort für den Park gesucht, und zwar eine rund tausend Quadratmeter große, nicht genutzte Wiesenfläche an der Von-Arenberg-Straße/Ecke An der Holzung. „Die Fläche grenzt unmittelbar an die Sportanlage am Windmühlenweg und ist von dort über einen direkten Zugang erreichbar“, erklärte Betsch im Sportausschuss. „Sie befindet sich noch dazu direkt entlang einer beliebten Laufstrecke, die in den Herrenbusch führt.“ Diese Kombination habe sich auch bei den vorhandenen Anlagen bewährt. „Deshalb befürworten wir als Verwaltung einen Bewegungspark an diesem Standort.“

Weil die aktuell zur Verfügung stehenden Mittel jedoch begrenzt sind, haben sich Bürgerverein und Stadt darauf geeinigt, den Bewegungspark kurzfristig nur als Basisversion mit einer Minimalausstattung zu errichten. Sukzessive könne die Anlage dann bedarfsgerecht erweitert und das Angebot ausgebaut werden. Bislang gibt es drei Bewegungsparks in den Stadtteilen Büderich, Lank-Latum und Osterath. Die Calisthenics-Anlage Am Eisenbrand wird noch erweitert. Bei den Planungen wurden potenzielle Nutzer in Workshops beteiligt, um deren Wünsche aufzunehmen.